Schulkonzert

Schulkonzert

Mit großen Schritten laufen wir auf das Ende des Schuljahres zu. Für die musikalische Arbeitet bedeutet dies, dass wir dabei sind, die Früchte der letzten 10 Monate zu ernten und zu einem musikalischen Menü zusammenzustellen.

Hierzu laden wir Sie am Freitag, den 6. Juni 2014 um 17.00 Uhr in die Mehrzweckhalle zu unserem Sommerkonzert ein. Es singen und musizieren die Klassen 5, 6 und 7, zusammengefasst als Mittelstufenchor bzw. –orchester. Außerdem präsentiert sich der Oberstufenchor, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8-12. Es erwartet Sie ein buntes, amerikanisch gefärbtes Konzert, in dem Sie manchen Song und manche Musical-Melodie wiedererkennen werden.

Die Aufführung für die Schüler wird am selben Tag, morgens um 10.20 Uhr stattfinden. Bitte beachten Sie, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 erst mit Ende des Konzertes gegen 12.00 Uhr Schulschluss haben. Für alle am Konzert mitwirkenden Schülerinnen und Schüler endet der Unterricht nach der Aufführung.

Wir freuen uns auf schwungvolle Melodien zum Auftakt in die kleinen Pfingstferien.        

Katharina Scheer

Ein Experiment, das zu weit ging …

"Die Welle" - Klassenspiel der Klasse 12, Mai 2014

So lautet die Überschrift eines Artikels in der Schülerzeitung einer High School in San Francisco. In diesem Experiment ging es um den Versuch eines Lehrers, seinen Schülern die Gräuel des 3. Reiches in Deutschland und den blinden Gehorsam der Bevölkerung nahe zu bringen. Der Versuch gerät außer Kontrolle und die Bewegung, die sich unter dem Namen "Die Welle" entwickelt, verselbständigt sich. Gruppenzwang, Ausgrenzung und Gewalt sind die Folge.

Dieses Experiment hat 1967 tatsächlich in Amerika stattgefunden und seine Aktualität bis heute leider noch nicht eingebüßt. Immer noch sind Rassismus, Mobbing, Ausgrenzung von anders Denkenden oder blinde Gefolgschaft um des persönlichen Vorteils Willen in unserer Gesellschaft präsent.

Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Haan-Gruiten zeigt dies mit ihrem Klassenspiel "Die Welle" in der Bearbeitung von Reinhold Tritt unter der Regie von Ulrich Maiwald am Samstag, den 24.5. und Sonntag, den 25.5. jeweils um 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Schule.

Das Stück ist für Kinder ab der 5. Klasse geeignet und die gesamte Elternschaft der Schule ist herzlich eingeladen. Es erwartet Sie ein ebenso spannender wie ergreifender Theaterabend und wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für die 12. Klasse,
Ihr Ulrich Maiwald

„John und Pocahontas“ von Herbert Stoepper

Die 8. Klasse lädt Sie mit ihrem Stück „John und Pocahontas“ von Herbert Stoepper ein zu einer abenteuerlichen Reise in den Wilden Westen des 17. Jahrhunderts.
Das Spiel beginnt mit dem aufsehenerregenden Besuch der Prinzessin Rebecca, wie die Häuptlingstochter Pocahontas in England genannt wird. König James selbst hat sie dorthin eingeladen. Sie ist die erste Indianerin, die englischen Boden betritt. Der Zuschauer erlebt, wie die stolze Häuptlingstochter in der geographischen Gesellschaft von London vorgeführt wird und über ihr Leben „als Wilde“ berichten soll. Pocahontas aber verlässt die geographische Gesellschaft, weil sie sich unwohl und krank fühlt und sich der herablassenden Neugierde der Menschen nicht aussetzen will. Kapitän Parker, der der Expedition in das fremde, neue Amerika beigewohnt hat, setzt den Bericht fort. Der Reisebericht aber wird nicht nur erzählt, sondern von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse in lebendigen, dramatischen und humorvollen Bildern auf der Bühne aufgeführt. „John und Pocahontas“ ist ein Stück, das sich mit dem Aufeinandertreffen fremder Kulturen beschäftigt, in dem es um Liebe, Eifersucht, Hass, aber auch um Versöhnung geht und um den Umgang mit Vorurteilen gegenüber fremden Kulturen.

Die Aufführungen sind am Freitag und Samstag, 4. und 5.4.2014, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 6.4.2014 um 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle unserer Schule. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ulrich Maiwald

Fremdsprachenunterricht an der Waldorfschule

Im Rahmen der 14. Klasse werden die Fremdsprachenlehrer den Fremdsprachenunterricht an unserer Schule vorstellen. Nach einer Einführung zu den waldorfpädagogischen Inhalten und Methoden in der Unter-, Mittel- und Oberstufe besteht die Gelegenheit, mit den anwesenden Lehrern ins Gespräch zu kommen.
Hier bietet sich die Möglichkeit, Ihre Fragen rund um den Fremdsprachenunterricht an unserer Schule zu stellen.
Herzliche Einladung an alle Eltern und Interessierte am Dienstag, den 25.3. um 20.00 Uhr in den unteren Eurythmieraum!

Für den Vorbereitungskreis Andrea Behr-Fischer

Szenenwechsel


Liebe Eltern, liebe Schüler, lieber Kollegen und Freunde der Schule,
am Freitag, den 21. März 2014 ist es wieder so weit. Theaterbegeisterte Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse laden Sie zu ihrem Improvisationsabend ein. Gespielt wird, was Sie sich wünschen und was den Spielern einfällt. Es erwartet Sie ein unterhaltsamer Theaterabend mir Uraufführungen am ‚laufenden Band’. Wir freuen uns darauf, Sie am Freitag um 19.30 Uhr im unteren Eurythmieraum begrüßen zu dürfen!                                               Ihr Ulrich Maiwald

PS. Bitte bringen Sie als Eintritt eine Rose mit, die Sie bei einer besonders gelungenen Szene auf die Bühne werfen können!

Liebe Eltern,

wir möchten Sie ganz herzlich zur dritten Monatsfeier in diesem Schuljahr einladen. Sie findet am Samstag, den 22.02.2014 um 8.30 Uhr statt. Wie immer haben die Schüler bis 10.00 Uhr Unterricht.
 

Informationsabend zum Thema: Sexuelle Gewalt


 Unser Thema ist eine Herausforderung – gerade auch, wenn wir uns vorstellen, dass unsere Kinder irgendwann in welcher Form auch immer damit konfrontiert sein werden: durch eine Bemerkung, die sie „aufschnappen“, durch einen Bericht in den Medien, dadurch, dass sie miterleben, dass einem Freund oder einer Freundin „so etwas“ geschehen ist – oder indem sie selbst die Erfahrung machen, dass ihre Grenzen nicht respektiert werden.
Unser Informationsabend soll dazu dienen, einen Raum bereit zu stellen, in dem wir uns mit dem Thema Sexuelle Gewalt vertrauter machen. Indem wir Fragen stellen können, die uns in diesem Zusammenhang bewegen, indem wir erfahren, welche möglichen Vorgehensweisen existieren, wenn wir befürchten oder wissen, dass ein uns bekanntes Kind oder ein/e Jugendliche/r betroffen sein könnte oder tatsächlich ist.
Und indem wir darüber ins Gespräch kommen, wie das Thema „Grenzen“ – und damit auch das der möglichen Grenzüberschreitung – überhaupt besprechbar ist.
Worte zur Verfügung zu haben, um Wichtiges mit anderen Menschen zu teilen, gehört zu den Grundbausteinen unseres Lebens in einer Gemeinschaft. Mit welchen Worten wenden wir uns zum Beispiel an die Kinder der Unterstufe, um ihnen zu sagen: „So etwas gibt es. Und wenn du etwas Schweres weißt oder erlebst, kannst du uns das sagen und wir werden helfen“?
Wir, die Vertrauensleute zum Thema Sexuelle Gewalt an unserer Schule, haben folgende Worte gewählt:

Es gibt gute Geheimnisse
und es gibt schlechte Geheimnisse
Ein gutes Geheimnis kann ein Geschenk sein, das du jemandem zum Geburtstag machen willst.
Ein schlechtes Geheimnis ist, wenn jemand etwas mit dir macht, was dir weh tut oder du nicht magst: Fasst dich jemand an oder streichelt dich, wie du es nicht magst? Darfst du das nicht verraten, weil es ein Geheimnis bleiben soll? Du möchtest es jemandem erzählen – aber: du hast Angst, dass niemand dir glaubt?
Schlechte Geheimnisse darfst du und sollst du weitersagen: Einem guten Freund, einem Erwachsenen in der Schule, den du magst oder uns.
Hilfe holen ist kein Verrat!
Wir sind die Helfer, zu denen alle an unserer Schule kommen können, die ein schlechtes Geheimnis haben. Wir hören zu, wir sagen nichts weiter, wenn du das nicht willst und wir helfen dir.
Du kannst auch einen Brief an uns bei Frau Huland im Büro abgeben.
Daniela Fritzsche (0173 – 97 28 699) und Rolf-Joachim Lagoda (02129 – 5 26 85)

Dieser Text hängt in vielen Klassenräumen und am Schwarzen Brett. Einen vergleichbaren Text gibt es auch für die Schüler der höheren Klassen. Lehrer und Lehrerinnen können ihn heranziehen, um das Thema direkt zu besprechen in der Form und zu dem Zeitpunkt, die sie für geeignet halten. Dieser Text gibt den Schülerinnen und Schülern ein Mittel an die Hand, um in Kontakt mit uns zu treten, wenn sie Unterstützung benötigen.
Wir laden Sie, liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft, nun herzlich am 17.2. um 20.00 Uhr ein, auch miteinander in Kontakt zu kommen – und zu unserem Informationsabend, den wir in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Solingen anbieten. Wir freuen uns auf Sie!       
 
Wann:         Montag, 17. Februar 2014, 20.00 Uhr
Wo:             Freie Waldorfschule Haan-Gruiten, unterer Eurythmiesaal

Daniela Fritzsche, Rolf-Joachim Lagoda

 

Elternabend zum Thema „Sexueller Missbrauch“
Montag, 17.02.2014


Übersicht über die zusammengestellten Dateien 


 Mathias Wais, Was tun bei Verdacht auf Missbrauch?
http://www.erziehungskunst.de/artikel/was-tun-bei-verdacht-auf-missbrauch, Mai 2000
Mathias Wais, … der ganz alltägliche Missbrauch Buchrezension
www.erziehungskunst.de/artikel/sachbuch/alltaeglicher-missbrauch, Juni 2010
Mathias Wais,
Annette Willand, Missbrauch in der Familie
www.erziehungskunst.de/artikel/missbrauch-in-der-familie-wie-unklare-rollen-zu-grenzverletzungen-fuehren, November 2010

Prävention sexualisierter Gewalt, ein Positionspapier des Vereins christlicher Pfadfinder
http://www.vcp.de/aktionen/praevention-sexualisierter-gewalt/

 
 

Schulsamstag: Orientierungswochenende  - Tag der Offenen Tür des BK


Samstag, der 25. Januar, ist Schulsamstag!
Im Rahmen des Orientierungswochenendes für die Eltern der nächsten ersten Klasse möchten wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Unterrichtsweise ermöglichen. - Auch das BK hat einen Tag der Offenen Tür.
Als Ausgleich ist am darauf folgenden Montag, 27.1., schulfrei.
Die OGS öffnet an diesem 27.1. nur für eine Notgruppe von 8-14 Uhr. Bitte melden Sie Ihre Kinder bei Bedarf dazu an.
Der Schulbus fährt am Samstag, 25.1. hin wie immer, zurück um 10.15 Uhr.
Ob am Montag ein Schulbus für die OGS-Kinder fährt, hängt von den Anmeldungen ab und wird noch bekannt gegeben.

Harfenklänge zur Weihnacht

Leise Töne lassen eine laute Zeit ausklingen: Tom Daun, der Harfenist mit dem weiten musikalischen Herzen, öffnet am Samstag, den 21. Dezember um 17 Uhr unsere Sinne für das intime Geschehen, dessen zur Weihnacht gedacht wird. Auf seinen so verschiedenartigen Instrumenten – der warmtönigen keltischen, der kleineren gotischen, der lebendigen böhmischen Harfe und der großen doppelreihigen Barockharfe – gibt Tom Daun den vielfältigen Stimmen und Stimmungen Raum, wie sie sich in den Melodien und Weisen durch Länder und Zeiten hindurch überliefert haben.Eintritt: € 10,- normal / € 5,- für Kinder / € 25,- für die ganze Familie. Reservierung über das Schulbüro, 02104/6466                                     

 

Oberuferer Christgeburtspiel

am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 20:00 Uhr, 
    im
unteren Eurythmiesaal

Liebe Eltern und Freunde der Schule,
wie an jeder Waldorfschule hierzulande wird auch an unserer Schule in den Tagen vor Weihnachten das so genannte Oberuferer Christgeburtspiel aufgeführt. Gespielt wird es von Lehrerinnen und Lehrern, unterstützt von einigen Eltern, als ein Geschenk an die Schulgemeinschaft und an alle Menschen, die sich von der besonderen Atmosphäre dieses Spiels in eine wahrhaft weihnachtliche Stimmung versetzen lassen wollen.
Das Christgeburtsspiel ist Bestandteil eines Zyklus von drei Spielen: Paradeis-, Christgeburts- und Dreikönigsspiel.
Diese Weihnachtsspiele sind, davon ist auszugehen, viele hundert Jahre alt und wurden noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein in der Gegend von Pressburg, im ungarischen Bergland, alljährlich von Bauernburschen aus Oberufer einstudiert und aufgeführt. In einer Gegend also, in der damals noch ein deutscher, an das Bayrische erinnernder Dialekt gesprochen wurde. Und dort auch wurden vor ca. 150 Jahren die Weihnachtsspieltexte von Karl Julius Schröer, einem späteren Freund und Lehrer Rudolf Steiners „entdeckt“ und aufgeschrieben.
Das im Vergleich zu vielen anderen Weihnachts- und Krippenspielen Einmalige an diesen Stücken ist ihre Ursprünglichkeit, ihre Unverfälschtheit, die darauf zurückgeführt wird, dass sich viele volkstümliche Traditionen in einer vergleichsweise wenig entwickelten Gegend, wie der um Pressburg herum, besser erhielten als in den großen deutschsprachigen Gebieten. Und es lag vielleicht auch daran, dass die dörfliche „Intelligenz“, vor allem also Lehrer, Pfarrer und die übrige „Obrigkeit“, den Spielen meist reserviert bis ablehnend gegenüber stand – es waren und blieben Spiele von Bauern für Bauern.
Das Amt des so genannten „Lehrmeisters“, der auch die Texte, Requisiten und Kostüme bewahrte, wurde stets vom Vater auf den Sohn vererbt. Und in jedem Herbst suchte sich dieser unter den Burschen des Dorfes seine Schüler – auch die „Kumpanei“ genannt – zusammen. Während der Zeit der Proben hatte sich die Kumpanei strengen Regeln zu unterwerfen. So durften die Burschen von der ersten Probe bis zur letzten Aufführung „nicht zu Mädchen gehen“, keine „Schelmenlieder singen“ und mussten überhaupt „ein ehrsames Leben führen“.
Die Spiele begannen am ersten Advent und von nun an, bis zum Dreikönigstag zog die Kumpanei an jedem Sonn- und Feiertag von Dorf zu Dorf, um dort, meist im Gasthaus, ihre Spiele zu zeigen.
Gespielt wurden alle drei Spiele (einschließlich Paradeis- und Dreikönigsspiel) hintereinander. Wie ernst es Kumpanei damit war, erkennt man schon daran, dass sie ohne zu spielen weiter zog, wenn in einem Dorf gerade „weltliche“ Musik gespielt wurde.
All das ist sicher mit eine Erklärung dafür, warum die Oberuferer Weihnachtsspiele auch heute noch eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlen – eine unvergleichliche Mischung aus einfachem, herzlichen Humor und einer tief empfundenen Frömmigkeit und Innigkeit, ohne dabei jemals sentimental zu wirken.
(Textquelle: Von der Oberuferer Weihnachtsspielen und ihrem geistigen Hintergrund)

 Lassen Sie sich hinein nehmen in die besondere Atmosphäre dieses Stückes, seine Volkstümlichkeit, Derbheit und Innigkeit und seine wunderschönen Lieder. Lassen Sie sich beschenken von Kollegen und Eltern, die Sie mit ihrer Aufführung hinführen auf das Zentrum und den Grund des Weihnachtsfestes, die Geburt Christi. In jedem Jahr dasselbe Stück - das ist ein festes Ritual, etwas Wiederkehrendes, das die umtriebige Vorweihnachtszeit beendet, einen Ruhepunkt setzt und auf das Weihnachtsgeschehen hinlenkt.
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Eintauchen in das Spiel am Mittwoch. „Unsern Eingang segne Gott, unsern Ausgang gleichermaßen…“ Vielleicht klingt diese Melodie ja dann noch in Ihnen nach…

Die Kumpanei freut sich auf Ihren Besuch am Donnerstag, den 19.12.2013 zur Abendvorstellung um 20.00 Uhr im unteren Eurythmiesaal. Die Schüler sehen das Christgeburtsspiel einen Tag später, am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. 

 


Es blinkt, jodelt und leuchtet …  *


… in der Küche unserer neuen Mensa, die nach 32 Wochen Bauzeit seit Montag, dem 4.11. die Schulgemeinschaft aufs Beste verköstigt.
Aber der Reihe nach: Baubeginn war der erste Tag der Osterferien; gleich am nächsten Tag das erste Malheur: ein vom Bagger angerissenes Erdkabel. Und als ob das ein Omen für den weiteren Verlauf gewesen wäre, wurde wiederum einen Tag vor Abschluss der Arbeiten in den Herbstferien eine Wasser-leitung angebohrt, die den Küchenboden mehrere Zentimeter unter Wasser setzte. Damit hatte die neue Küche die erste Bewährungsprobe bestanden und unser während der Bauzeit gefasster Beschluss, alle Geräte auf Sockel zu stellen, sich auch in dieser Hinsicht als klug erwiesen.
All das, was zwischen diesen beiden Pannen liegt, konnten Sie bereits im Freitagsbrief vom 12. Oktober im Beitrag von Cornelius Ries „Bauen, wenn das Haus schon steht – ein Weg der Überraschungen“ lesen.  Darum an dieser Stelle der Blick auf die Neuerungen:
Mit gut 90 qm zusätzlichem Speiseraum haben wir einen hellen, durch die Sheddächer auch im hinteren Bereich licht wirkenden Raum gewonnen, der sich durch die bodentiefen Glasfenster und –schiebetüren zur „Schokoladenseite“ des Schulgeländes öffnet – hin zum Feld mit der großen Solitärweide, ein wunderschöner Blick in die Natur.
Auch die Küche selbst hat an Grundfläche gewonnen und bietet damit Platz für die neuen Geräte. Zwei Dampfgarer ermöglichen energiesparendes, vitaminerhaltendes punktgenaues Garen, im Kochkessel lassen sich 10 kg-Portionen Nudeln kochen, ein Bräter für Suppen, Soßen und Eintöpfe sowie ein Herd mit durchgehender Kochfläche vervollständigen die neue Küchenausstattung. Auch in die Kühltechnik wurde investiert: Die alten energiefressenden TK-Geräte wurden durch eine TK-Zelle ersetzt und die vorhandene Kühlzelle um eine zweite erweitert (aus hygienischer Sicht erforderlich, da „reine“ Lebensmittel getrennt von  „unreinen“ Lebensmitteln wie Kartoffeln und Möhren gelagert werden müssen). Vervollständigt wird die Küchenausstattung durch moderne Spültechnik, die neue Spülmaschine mit Osmose und Wärmerück-gewinnung sorgt nicht nur für hygienisch einwandfrei sauberes Geschirr, sondern schont Umwelt und Schulhaushalt durch einen geringen Energieverbrauch. Auch die Ab- und Zuluftanlage wurde erneuert, die noch unverkleidet zum Himmel strebenden Rohre vor der Fassade des Hauptgebäudes zeugen davon. Die Technik für all das hat Platz im bisherigen Küchenbüro gefunden (eine winzige, fensterlose Kammer), dafür wurde aus dem ehemaligen Lager ein kleines Büro für das Küchenteam und die frühere Spülküche ist zum Trockenlager geworden. Vor der neuen Mensa ist eine großzügige Terrasse entstanden, auf der bei gutem Wetter zukünftig draußen gegessen werden kann, und auch der von Klasse 6 in der Hausbauepoche gemauerte Grill hat dort einen passenden neuen Standort gefunden.
Die Schüler haben ihre neue Mensa mit Begeisterung aufgenommen, die Kommentare sind durchweg positiv  und reichen von Adjektiven wie modern, hell, groß, geräumig, offen, freundlich, edel und cool bis zum Lob für die verlängerte Essensausgabetheke, angenehmes Raumklima und die großen Fensterflächen - von einem 12-Klässler zusammengefasst mit beide Daumen hoch!
Ein Blick vor allem von außen auf die neue Mensa zeigt aber auch, dass noch nicht alles fertig ist, die eine oder andere Arbeit steht noch an: Die neue Hauptzugangstür von innen wird Mitte Dezember eingebaut,  Wandleuchten im Neubau (innen und außen) werden in Kürze montiert, Anfang Dezember kommen die neuen Tische und Stühle für den Neubau. Im Außenbereich wird abhängig vom Wetter die Fassade farbig gestrichen, das Dach wird mit einer Absturzsicherung und Kiesschüttung versehen, die Sheddächer begrünt und das am Nebeneingang aufragende Abgasrohr eine Verkleidung erhalten. Die Müllbox im neuen Eingangsbereich wird gestrichen und bekommt eine Tür, der neue Haupteingang erhält ein Glasvordach und natürlich wird der Schacht am Nebeneingang mit einem Deckel versehen. Und wenn dann noch das Hanggelände links vom Abgang begrünt und mit Sitzmöglichkeiten versehen ist, dann….,   ja dann ist es Zeit für ein neues Projekt….-                            
 *  wer wissen will, worum es geht: Ein Besuch in der Küche klärt es

Der Mensabau hat uns vor einige Herausforderungen gestellt, die nur mit vereinten Kräften  gemeistert werden konnten. Danke an die Vorstände Cornelius Ries, der mit Sachverstand, ständiger Präsenz und guten Ideen der perfekte Baubegleiter ist, Angelos Tsangaris, der mit Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreude den Bau mitgetragen hat, Matthias Louis, der beruflich zwischen Tschechien und Italien pendelnd immer wieder als „Feuerlöscher“ für  technische Fragen eingesprungen ist, danke an meinen Kollegen Andreas Müller, der immer zur Stelle war, wenn ich nicht vor Ort war und mir beratend zur Seite gestanden hat, unsere Küchenleitung, die von Anfang an eng in die Planung eingebunden war, viel Flexibilität während der Umbauphase gezeigt hat und allen Belastungen gewachsen war (12 Wochen “Kochen im Dunkeln“), unsere Hausmeister, die ständig Sonderaufgaben übernommen haben („ Könnten Sie schnell noch…“), unser Reinigungsteam, das dem Dauerdreck der Baustelle erfolgreich zu Leibe gerückt ist und immer wieder Sonderschichten eingelegt hat und natürlich an all die Lehrer, Schüler und Familie Ries, die immer wieder mit Einschränkungen durch Lärm leben mussten.
Genussreiche, entspannte Mittagspause wünscht                       Katrin Driesen-Glittenberg

Monatfeier

Adventsmonatsfeier mit viel Musik

Liebe Eltern und Freunde der Schule, am Samstag, den 07.12.2013, 8.30 Uhr, werden Sie eine Monatsfeier der besonderen Art erleben: Wie immer gibt es zunächst Darbietungen aus den Unterrichten der einzelnen Klassenstufen. Nach einer Umbaupause erklingt das Oberstufenorchester. Seit September proben wir intensiv mit Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 8-12 an unserem Konzertprogramm von ca. 30 Min. Freuen Sie sich auf Filmmusik, Jazz-Latin-Grooves und weihnachtliche Klänge.
Alle Schulkinder werden bis zum Ende der Monatsfeier in ihren Klassen betreut. Wir möchten Sie bitten, mit Rücksicht auf die aufführenden Schüler Ihre kleineren Kinder nicht während der Monatsfeier herumlaufen zu lassen.
Wir danken für Ihr Verständnis.

Im Anschluss an die Monatsfeier, ab 10.30 Uhr laden wir Sie dann zu den Praktikumsberichten der Berufskolleg-Schüler ein. Hier erhalten Sie aus der Perspektive der Schüler spannende Einblicke in verschiedene naturwissenschaftlich-technische Berufsfelder. Außerdem wird noch eine Schülerin der Klasse 12 ihre Projektarbeit präsentieren.

 

Monatsfeier, was ist das eigentlich?

Etwa dreimal im Jahr taucht im Freitagsbrief eine Einladung zur sogenannten „Monatsfeier“ auf. Manche Eltern, die gerade ihr erstes Kind eingeschult haben, fragen dann, was denn das überhaupt ist.
Der Name „Monatsfeier“ stammt aus den Anfängen der Waldorfschulbewegung. Monatsfeiern fanden damals in der Stuttgarter Waldorfschule tatsächlich einmal im Monat statt.
Der Sinn dieser Veranstaltung lag und liegt in der Möglichkeit der gegenseitigen Wahrnehmung. Alle 12 (bzw. 13) Klassen der Schule treffen sich, um einander vorzuführen, was in den verschiedenen Unterrichten erarbeitet wurde. Da in der Waldorfschule nicht nur kognitiv, sondern in großem Maße auch künstlerisch darstellerisch gearbeitet wird, gibt es meist so viel zu zeigen, dass wir immer wieder feststellen, dass wir zu wenige solcher Veranstaltungen an der Schule haben.
Für die Schüler bedeutet Monatsfeier: Gemeinschaftsbildung über die Klassengemeinschaft hinaus. Jeder fühlt sich als ein Teil des Ganzen. Die jüngeren Schüler blicken bewundernd auf Beiträge der „Großen“, während umgekehrt sich die älteren Schüler gerne schmunzelnd daran erinnert fühlen, wie sie selbst als Erstklässler auf der Bühne herumgesprungen sind.
Den Eltern ermöglicht eine Monatsfeier, Einblick in die pädagogische Arbeit unserer Schule zu bekommen, das eigene Kind im Rahmen der Klassengemeinschaft wahrzunehmen und ebenfalls - wie im „Zeitraffer“ - die verschiedenen Entwicklungsstufen der jungen Menschen in der Veränderung von Gestalt, Bewegung, Sprache, Gesang und vielem mehr, worauf man seine Aufmerksamkeit noch richten mag, zu erleben. Fotogalerie Monatsfeier

 

 

Präsentation der BK-Praktikumsberichte und ‚Nachschlag’ Projektarbeit Kl. 12


Wir laden Sie herzlich ein, im Anschluss an die Monatsfeier am 7.12.13 noch dazubleiben, um ab 10.30 Uhr in der Mehrzweckhalle die Vorstellung des Berufskollegs über die Praktikumszeit zu hören. Als „junge Schule“ suchen wir immer wieder nach Möglichkeiten, in denen die Schulgemeinschaft das Berufskolleg wahrnehmen kann. Nachdem wir im ersten Jahrgang einen eigenen Abend für den Rückblick auf das einjährige Praktikum hatten und im vergangenen Jahr die Veranstaltung in die Konferenz eingebettet haben, wollen wir uns diesmal an die Monatsfeier anschließen und freuen uns über viele interessierte Zuhörer! Allerdings werden die Kinder in dieser Zeit nicht mehr betreut, da der Unterricht wie immer zeitgleich mit der Monatsfeier endet.
Außerdem wird noch eine Schülerin der 12. Klasse ihre Projektarbeit zum Thema „Wie kommt der Zirkus vom englischen Königshof in unsere heutigen Schulen?“ inklusive einer Seiltanzdarbietung präsentieren, da sie während des eigentliches Termins im Ausland war.                    Astrid Gottschalk und Dieter Ostermann

Liebe Eltern,

ab Montag, den 2.12. möchten wir wieder alle Menschen, die morgens in die Schule kommen, mit einer adventlichen Musik empfangen. In der Zeit von 8.00-8.10 Uhr wird das Foyer in stimmungsvolle Klänge getaucht sein. So wollen wir Schüler, Eltern und Lehrer an jedem Montag und Donnerstag in der Vorweihnachtszeit begrüßen!
Wenn Sie Ihre Kinder zur Schule bringen, kommen Sie doch mit ins Foyer!      Ursula Ries

Martinimarkt 2013

Liebe Eltern, Schüler, Lehrer und Freunde der Schule,
zu unserem Martinimarkt am Samstag,  09. November 2013 von 11.00 – 18.00 Uhr laden wir Sie recht herzlich ein. Wie in jedem Jahr gibt es ein reiches Angebot an schön gestalteten Dingen, gemütlichen Cafes, Bastelstuben und vieles mehr, für das es sich lohnt zu kommen. Auch der Glasbläser wird sein Handwerk wieder vorführen und seine gläsernen Kostbarkeiten feilbieten. Für kleine und große Künstler und angehende Konditoren gibt es leckere Lebkuchenherzen zum Selberverzieren. Auch die Sterntalerstube- unser Kinderkaufhaus- wird es wieder geben. Lassen Sie sich überraschen!
Schüler, Lehrer und Eltern werkeln auch in diesem Jahr wieder fleißig, um viele schöne Dinge für die 100%-Schulstände im Eurythmiesaal herzustellen. Dort wird es auch einen großen Kerzenstand mit Bienenwachskerzen geben, die von den Schülern im Gartenbauunterricht gezogen wurden. 
Zu unserer großen Freude wird es den Geistertunnel wieder geben. Schüler und Eltern der Klasse 10 graben ihn gerade aus und beleben ihn neu. Vielen Dank im Voraus für die viele Mühe.

Unser Fest wird selbstverständlich mit Musik eröffnet und mit gemeinsamem Singen beendet.

Wir „Festkreisler“ bemühen uns in jedem Jahr darum, die besondere Qualität unseres Gruitener Martinimarktes zu pflegen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dabei werden wir von allen initiativen Eltern, Schülern und Lehrern unterstützt, die durch ihren Beitrag das Gelingen dieses Festes ermöglichen. Die gute Atmosphäre ist nicht allein eine Frage der Organisation – die ist natürlich auch nötig – sondern sie entsteht durch die freudige Initiativkraft der ganzen Schulgemeinschaft. Dadurch wird ein solches Fest getragen und wird ein Ereignis, das unsere Schule positiv stärkt.
In diesem Sinne möchten wir alle Eltern, Lehrer und Schüler ermuntern, sich auf welche Weise auch immer aktiv zu beteiligen.

Präsentation der Projektarbeiten

Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und Interessierte,

die Projektarbeiten sind wieder da –  die Überlegungen, mehr Menschen für dieses Projekt der Schüler der Klasse 12 zu gewinnen, bedeutete in den letzten Schuljahren auch, die äußeren Bedingungen zu verändern – mit Erfolg, wie sich  gezeigt hat!
Am Freitag, den 11. Oktober gegen 16.00 Uhr, beginnen in diesem Schuljahr die Vorträge der Schülerinnen und Schüler wie gewohnt in der Mehrzweckhalle. Diese werden voraussichtlich bis 20.00 Uhr dauern. Themen wie: „Die Ernährung der Welt“, „Lachen – eine menschliche Regung“ oder „Wie die Musik den Menschen beeinflusst“ sind nur einige Beispiele aus der Vielfalt des diesjährigen Themenspektrums. Für kurze Pausen und für das Catering sorgt die Klasse 11! Danke!
Am darauffolgenden Samstag werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Monatsfeier und auf der Bühne des unteren Eurythmieraumes ihre Arbeiten präsentieren. Danach werden sie sich wie gewohnt den Fragen der Zuschauer an ihren Ständen stellen. Diese Präsentationsstände selbst werden Sie im Foyer der Schule und auch im Kunstraum vorfinden und begutachten können.
Wir hoffen, dass diese Neukonzeption auch in diesem Jahr Ihr Interesse finden wird und somit auch die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler in einem noch größeren Rahmen gewürdigt werden können.
Die 11. Klässler werden am Freitag und Samstag für das Catering sorgen, aber auch die Chance nutzen, die Vorträge selbst wahrzunehmen, um einen Vorgeschmack auf eine Arbeit zu erhalten, die sie bald selbst beginnen werden.
Allen Beteiligten, aber vor allem der 12. Klasse wünscht das Vorbereitungsteam viel Erfolg!
 Jutta von Häring und Dieter Ostermann

 
Die Zeiten: Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle,
Samstag: Vorträge während der Monatsfeier, anschließend im unteren Eurythmiesaal.

Monatsfeier am 12. Oktober 2013

Liebe Eltern und Freunde der Schule,
zur ersten Monatsfeier, am Samstag, den 12. Oktober um 8:30 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Neben verschiedensten Beiträgen aus den Klassen werden auch SchülerInnen der Klasse 12 ihre Projektarbeiten präsentieren. Dadurch wird in besonderer Weise das ganze Spektrum von „klein bis groß“ sichtbar. Wir möchten Sie bitten, mit Rücksicht auf die aufführenden Schüler Ihre kleineren Kinder nicht während der Monatsfeier herumlaufen zu lassen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Wie immer haben die Schulkinder bis 10.00 Uhr Unterricht. 

Monatsfeier, was ist das eigentlich?

Etwa dreimal im Jahr taucht im Freitagsbrief eine Einladung zur sogenannten „Monatsfeier“ auf. Manche Eltern, die gerade ihr erstes Kind eingeschult haben, fragen dann, was denn das überhaupt ist.
Der Name „Monatsfeier“ stammt aus den Anfängen der Waldorfschulbewegung. Monatsfeiern fanden damals in der Stuttgarter Waldorfschule tatsächlich einmal im Monat statt.
Der Sinn dieser Veranstaltung lag und liegt in der Möglichkeit der gegenseitigen Wahrnehmung. Alle 12 (bzw. 13) Klassen der Schule treffen sich, um einander vorzuführen, was in den verschiedenen Unterrichten erarbeitet wurde. Da in der Waldorfschule nicht nur kognitiv, sondern in großem Maße auch künstlerisch darstellerisch gearbeitet wird, gibt es meist so viel zu zeigen, dass wir immer wieder feststellen, dass wir zu wenige solcher Veranstaltungen an der Schule haben.
Für die Schüler bedeutet Monatsfeier: Gemeinschaftsbildung über die Klassengemeinschaft hinaus. Jeder fühlt sich als ein Teil des Ganzen. Die jüngeren Schüler blicken bewundernd auf Beiträge der „Großen“, während umgekehrt sich die älteren Schüler gerne schmunzelnd daran erinnert fühlen, wie sie selbst als Erstklässler auf der Bühne herumgesprungen sind.
Den Eltern ermöglicht eine Monatsfeier, Einblick in die pädagogische Arbeit unserer Schule zu bekommen, das eigene Kind im Rahmen der Klassengemeinschaft wahrzunehmen und ebenfalls - wie im „Zeitraffer“ - die verschiedenen Entwicklungsstufen der jungen Menschen in der Veränderung von Gestalt, Bewegung, Sprache, Gesang und vielem mehr, worauf man seine Aufmerksamkeit noch richten mag, zu erleben. Fotogalerie Monatsfeier 

 

 Waldorf One World: WOW-DAY am 26.09.2013


Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
der diesjährige WOW-DAY findet am Donnerstag, den 26.09.2012 statt. Eine kurze Erklärung: An diesem Tag werden Waldorfeinrichtungen weltweit aktiv, um Spenden zu sammeln für die Unterstützung von Waldorf- und sozialen Initiativen für bessere Bildung und Lebensbedingungen von Kindern in aller Welt.
Auch unsere Schüler beteiligen sich am WOW- DAY!
Zum 5. Mal engagiert sich unsere Schule für die heilpädagogische Einrichtung ARCA MUNDIAL in Medellin (Kolumbien). Die Arbeitsbedingungen für die Heilpädagogen dort waren bis jetzt sehr schlecht. Nun konnte im letzten Jahr mit den notwendigen Sanierungsmaßnahmen für das bestehende Gebäude und einem Erweiterungsbau begonnen werden. Dies ist vor allem den Spenden aus Europa zu verdanken. Auch wir haben dazu einen großen Beitrag geleistet. Unsere Schule konnte durch die WOW-DAY-Einnahmen in den letzten 4 Jahren einen Betrag von über 24 000.- € an die Einrichtung spenden.
An dieser Stelle möchte ich meinen persönlichen Dank an alle Schüler richten, die durch ihre Arbeit zu dieser gewaltigen Summe beigetragen haben.

Liebe Eltern, bitte überlegen Sie jetzt gemeinsam mit Ihren Kindern, was und wo am 26. September gearbeitet werden kann, damit wir auch in diesem Jahr ARCA MUNDIAL kräftig unterstützen können. Was können die Schüler tun? Diese Frage stellen sich die Eltern. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre  möchten wir Ihnen einige Anregungen geben:
In der Hauptsache spielt sich vieles im privaten Umfeld ab, es kommt ja auch auf das Alter der Kinder an, Sie können Ihr Kind am besten einschätzen.
   -  Bei Bekannten und Freunden, die ein Unternehmen, Geschäft oder sonstiges haben, nachfragen, ob sie einen oder mehrere Schüler nehmen könnten. Egal, ob Handwerks- oder Industrieunternehmen, Hotel oder Autohaus, Friseur oder Buchladen, Einzelhandel oder Großküche, Schneiderei oder oder oder…
   -  Ein großer Bereich ist Haushalt, Hof- und Gartenarbeit - bei Nachbarn, Oma und Opa oder im eigenen Bereich sich einen größeren Hausputz vornehmen, müssen Möbel gewachst und geölt werden, die Hecken müssen auch mal wieder geschnitten, die Zäune gestrichen, der Rasen gemäht, das Unkraut entfernt werden (nicht umsonst haben unsere Kinder Gartenbau, die können das). (Und wenn das eigene Kind nicht zu Hause arbeiten möchte, dann tauscht man mal die Kinder)
  -  Das Auto hätte auch mal wieder eine Wäsche und Innenreinigung nötig
  -   Babysitting
  -  Im landwirtschaftlichen Bereich nachfragen, auf Bauernhöfen, Pferdehöfen, Obsthöfen, was grad so in Ihrer Nähe ist, Hilfe bei der Ernte, in den Ställen, auf dem Hof anbieten
-    In Gärtnereien, Friedhofsgärtnereien und Pflanzcentern waren Schüler auch schon erfolgreich
 -    Oder etwas ganz anderes: Straßenmusik (an Markttagen), Flohmarkt-Trödelverkauf, Bastelaktionen und andere Verkaufsaktionen.

Der Phantasie und dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht hat Ihr Kind ja auch eigene Ideen und Wünsche. Bitte helfen und unterstützen Sie Ihr Kind. Fragen Sie früh genug bei Bekannten und Freunden nach. Die Schüler sind über die Schule versichert. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt, dies bitte auf den Helferverabredungen (bekommen die Schüler mit) vermerken.
Wer Arbeitsangebote hat oder noch weitere Angebote kennt und noch niemanden dafür gefunden hat, kann sich zur Vermittlung gerne in der Schule melden. Es wird auch wieder eine Pinwand im Foyer stehen. Haben Sie Arbeiten zu vergeben, so bitte dort anheften. Wir hoffen auf viele Angebote, so dass die Schüler sich dort etwas aussuchen können.

Während die Schüler der Klassen 4-12 für den Wow-Day arbeiten, haben die Schüler der Klassen 1-3 bis 11 Uhr Unterricht und die OGS ist von 11 - 16 Uhr geöffnet. Bitte melden Sie Ihr Kind für diesen Tag wegen der Essensplanung in der OGS an.
Die Lehrer treffen sich an diesem Tag zu gemeinsamen pädagogischen Konferenzen und zur Leitbildarbeit.
Im Foyer der Schule befindet sich ab Montag eine Pinnwand, an der Arbeitsangebote stehen bzw. noch ausgehängt werden können. Nutzen Sie dieses Forum, um Arbeitsplätze anzubieten bzw. Arbeitsplätze zu finden.
Alle Schüler (Kl.4-12) haben die Arbeits- und Spendenbescheinigung für den Wow-Day, ein Anschreiben für Arbeitgeber und einen Wow-Day-Flyer vom Bund der Freien Waldorfschulen erhalten.     Ursula Ries

 

Der kleine Muck oder die Kunst trotzdem groß zu sein

nach Wilhelm Hauff
Orientalischer Märchenzauber für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene


Wer klein und schmächtig ist, muss umso ideenreicher und mutiger sein – oder über Zauberkräfte verfügen, um sich behaupten zu können. Der kleine Muck aus dem Märchen von Wilhelm Hauff ist so ein Außenseiter. Ausgelacht und verstoßen, weil er kleinwüchsig ist, bekommt er seine große Chance, als er an Pantoffel gerät, die ihn an jeden Ort der Welt fliegen. Ganz zu schweigen von dem Spazierstock, mit dem er Gold aufspüren kann. Vor allem aber guter Charakter, Mut und Pfiffigkeit helfen ihm am Ende, den bösen Sultan auszutricksen.
Für das »Eurythmietheater Orval« ist die Geschichte vom Kleinen Muck eine Parabel auf das heute so genannte »Mobbing«. Und weil schon immer alle Menschen davor Angst hatten, von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, kann sich jeder, ob Kind oder Erwachsener, in der Figur des Kleinen Muck wiederfinden.
Eurythmie, Gitarrenmusik und Schauspiel verschmelzen zu einem phantastischen Zaubermärchen voller Humor, Wärme und Einfallsreichtum. Farbenfrohe Kostüme, fetzige Musik und sprechende Bewegung erzeugen zusammen ein Feuerwerk der Phantasie – vor allem aber ein Bühnenereignis für Groß und Klein.

Gerne möchten wir Sie, liebe Eltern und Freunde der Schule auf ein Gastspiel aufmerksam machen, das bereits mit großem Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die Waldorfbühnen gegangen ist und jetzt auch in der Freien Waldorfschule Haan-Gruiten zu sehen sein wird.
Lassen Sie sich diese preisgekrönte Aufführung am Mittwoch, den 18. September 2013 um 19:00 Uhr nicht entgehen und bringen Sie gerne auch Ihre Kinder, Nachbarn und Freunde mit. Diese Aufführung bietet Ihnen auch die Möglichkeit die Eurythmie, die Sie sonst mehr als Unterrichtsfach ihrer Kinder kennen, in ihrer künstlerischen Ausgestaltung durch Berufseurythmisten zu sehen.

Eurythmie: Danuta Swamy von Zastrow, Angelus Huber
Schauspiel: Marcus Pickering
Gitarre, Charango, Quena: Roberto Hurtado Salgado
Kostüme: Katja Nestle
Licht: Julian Hoffmann
Ko-Regie: Bettina Grube
Regie: Rob Barendsma
Weitere Tourneetermine unter: www.orval.de

Freie Waldorfschule Haan Gruiten, Prälat Marschall Str. 34
Mehrzweckhalle

Eintritt:
Erwachsene: 9.-€
Kinder, Schüler, Studenten: frei

Allen Schülern und Lehrern wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr.

Insbesondere gilt das für die 36 neuen Erstklässler, die Schüler des Berufskollegs und die Schüler der Abschlussjahrgänge.

 

 

 

 

Am Montag, den 9.9.2013 wurden unsere neuen Erstklässler herzlich in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Der Himmel spielte mit, es regnete nicht, die Sonne schien sogar passend zum Foto, die Klasse 2 sang ein wunderschönes Lied zur Begrüßung und die 9. Klasse führte stolz alle Patenkinder durch das Blumentor in den Klassenraum, Frau Göbel als neue Klassenlehrerin voran. Die Eltern und alle Gäste begleiteten den Auszug mit den Klängen des Liedes: Jeden Morgen geht die Sonne auf… Dann folgte für die Kinder die mit Spannung erwartete erste Unterrichtsstunde.
Wieder bewirtete die 2. Klasse die neuen Eltern aufs Vortrefflichste – diesmal in der OGS.
In der ersten Klasse wurde jedem Kind von Herrn Bliesener eine Burger Brezel übergeben und so nahmen die Eltern mit den wunderbaren, vielgestaltigen Schultüten in der Hand die Kinder nach der ersten Unterrichtsstunde wieder in Empfang.
Es war für alle ein großes Ereignis und ein wunderschönes Fest!                             

Burger Brezel zur Einschulung
Auch in diesem Jahr haben unsere Erstklässler am Tag ihrer Einschulung eine große Burger Brezel umgehängt bekommen. Der alte Brauch, eine Brezel als Glücksbringer zu verschenken, ist vom Arbeitskreis Burger Brezel wiedererweckt worden und unsere Schule kam zum 2. Mal in den Genuss der traditionellen Leckerei.
Der Arbeitskreis Burger Brezel hat sich zum Ziel gesetzt, die Burger Brezel, die in Handarbeit von einigen wenigen Bäckern hergestellt wird, als regional wertvolles Lebenmittel im Sinne der Brauchtumspflege zu bewahren. Wir freuen uns mit den Erstklässlern über diese gelungene Aktion und danken dem  Sponsor, Herrn Bliesener.                          

Termine

11.10.2017
Waldorf One World (WOW)-Day
14.10.2017
Berufsmesse für die Oberstufenschüler
19.10.2017, 19.30 Uhr
Näh-Abend für den Martinimarkt, Treffpunkt Foyer
11.11.2017, 11-18 Uhr
Martinimarkt
17.11.2017, 20 Uhr und 18.11.2017 9 bis 11.30 Uhr
1. Orientierungs-Wochenende für die Einschulung 2018/19 mit öffentlichem Gastvortrag von Eckhart Böhmer: "Kaspar Hauser, ‚das Kind Europas’ – Was will es uns heute sagen?"
29.11.2017, 19.30 Uhr
Infoabend Berufskolleg
26./27.01.2018
2. Orientierungs-Wochenende für die Einschulung 2018/19
Alle Termine im Überblick

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