03. Sept. 2010
Das besondere Berufskolleg (BK), mit seinem optimistischen Bildungsansatz zur sozial-ökologischen Nachhaltigkeit ist in unserer Schule gelandet und unsere Schule strahlt, nicht zuletzt, weil das BK von vielen Menschen bei seiner erfolgreichen Landung Unterstützung erfahren hat.
All diesen Menschen möchten wir von ganzem Herzen danken.
Ganz besonderer Dank gilt heute vor allem dem Küchenteam, Frau Süheyla Gallmann, Frau Carmen Haußmann, Frau Ute Macke-Schadek (alphabetisch), das sich auf zwei charmanten Wegen dem BK angenähert hat.
Zum einen hatte das Küchenteam mit dem Buffet zur Eröffnungsfeier des BK eine sehr überzeugende Arbeit geleistet und damit ihre Kompetenzen wieder erfolgreich bewiesen. Sie offerierten den Gästen in der Mehrzweckhalle und den Schülern in der Mensa das interkulturelle und klimaschonende Buffet:
Türkisch: Sigara Böre („Zigarrenröllchen“ mit Schafskäse, Borek (Teigtasche) mit Zucchini, Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Hülsenfrüchten, Kräutern und Gewürzen) mit Dipp.
Deutsch: Kürbispie, Pumpernickel mit Schimmelkäse und kandierten Äpfeln, Möhrensalat,
Rote-Beete Salat, Vanillesauce, Zimtpflaume mit Mascarpone-Creme
Zum anderen war das Buffet Auftakt eines Projektes, dass das „Klimaschonende Kochen“ an der Schule propagiert und so die Intention des BK, nämlich die „Umwelt verantwortlich zu gestalten“, unterstützt. In der ersten Projektwoche wird das Küchenteam den Schülern in der Mensa z.B. Penne mit Bohnen-Tomatensoße und Schafskäse, Möhrenlasagne, Kürbissuppe mit Kartoffelbrot, Rahmspitzkohl mit Rosmarinkartoffeln, Zucchiniquiche mit Blattsalat und Dressing servieren.
Alle Zutaten der Mahlzeiten wurden und werden zu großen Teilen vom Landwirt Herrn Bröker aus der Nachbarschaft geliefert.
Das Küchenteam will es bei dieser Zusammenarbeit mit dem BK nicht belassen. Dieses Team hat höhere Ziele. Denn CO2-neutral soll auch das Anschlussprojekt sein. Es ist ein Erdkeller geplant. Durch dieses Bauvorhaben werden zukünftig nicht nur die Stromkosten unserer Schule gesenkt, sondern es werden auch Lagerkapazitäten geschaffen, um größere Menge an Gemüse und Obst günstiger einkaufen zu können. Daher hat das Küchenteam Vorbildcharakter. In der Küche wird über das Kochen hinaus mehr geleistet – alltagstaugliche, erlebbare Bildung zur ökologischen Nachhaltigkeit.
Die Schulgemeinschaft sollte sich von den Kochrezepten der Schulküche und der innovativen Kraft inspirieren lassen. - Ein ganz großes DANKESCHÖN!
Das Schnittstellenbüro mit Frauke Heiden-Ziegert hatte das Vergnügen, die wertvolle Arbeit des Küchenteams durch Sponsorengelder unterstützen zu können und freut sich, das Projekt „Klimaschonendes Kochen“ und den Erdkeller weiter in der bekannten Weise begleiten zu dürfen.
Dr. Volker Stoldt, AK S&F und AK BK
03. Sept. 2010
Einen Tag vor Beginn der Sommerferien, am Dienstag, 13.07., hatten Schüler der Theater-AG (11. + 12. Klasse) unter der Leitung und Moderation von Ulrich Maiwald einen gelungenen Auftritt auf der Kultur-Bühne des Haaner Sommers.
Locker, spontan und lustig wurden verschiedene Varianten des Impro-Theaters gezeigt. Das Publikum fühlte sich gut unterhalten, es wurde geklatscht und gelacht. Das Resumee des Veranstalters: Mehr davon im nächsten Jahr!
Einen großen Dank an Herrn Maiwald und seine Truppe, die unsere Schule gut repräsentiert haben.
Claudia Friele
1.Juli 2010
Das Abitur ist erfolgreich geschafft und auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 haben den Mittleren Bildungsabschluss erworben. Zum dritten Mal wurden die Abiturienten zentral geprüft, zum zweiten Mal mussten sich die 11. Klässler den zentralen Mittleren Prüfungen unterziehen.
Den Mittleren Abschluss (Fachoberschule mit oder ohne Qualifikation bzw. Hauptschulabschluss) haben 34 Schüler/Innen erreicht.
Das Abitur haben 14 Schüler/Innen abgelegt.
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern und wünschen Ihnen alles Gute für Ihre nahe und ferne Zukunft!
Außerdem danken wir allen Kolleginnen und Kollegen für die gute Vorbereitung auf die Prüfungen, ihren zusätzlichen Arbeitsaufwand und ihr Engagement.
Für den Vorstand Christina Stuart
25. Juni 2010
Hallo Ihr Lieben,
wie einige von euch wissen, bin ich, Charlotte Lagoda, 10. Klasse, seit Ende Januar für ein Auslandsjahr in Costa Rica!
Costa Rica liegt in Mittelamerika, zwischen Nicaragua und Panama und hat zwei Ozeane, die Karibik und den Pazifik und genau dort, am Pazifik, lebe ich. Mein Ort heißt El Roble (ca. 100 km westlich von der Hauptstadt San José am Golfo de Nicoya) und ist ca. 20 Min vom Strand entfernt. Ich habe eine sehr nette Gastfamilie mit einem großen Bruder (17 Jahre) und einer kleinen Schwester (8 Jahre).
Ich gehe hier auf eine Privatschule, die ca. 200 Schüler hat. Die Schule geht hier nur bis zur 11. Klasse und danach gehen die Schüler direkt, mit 17, 18 Jahren, zur Uni. Genau wie in Deutschland bin ich in der 10. Klasse. Meine Klasse hat 17 Schüler. Die Fächer sind ungefähr die gleichen wie in Deutschland, nur dass ich mehr Naturwissenschaften habe. Die Schule hat ein Schulorchester, es ist ein Marschorchester, und da ich meine Querflöte mitgenommen habe, spiele ich dort. Wir spielen viel lateinamerikanische Musik! Das macht super Spaß.
Nach inzwischen schon 4 Monaten spreche und verstehe ich schon fließend Spanisch und in der Schule bekomme ich bei den Arbeiten auch immer bessere Ergebnisse.
An den Wochenenden versuche ich ein bisschen von dem wunderschönen Land zu sehen. Ich war schon an der Karibik, im Süden an der Grenze zu Panama, einem Vulkan und an verschiedenen Stränden am Pazifik!!
Dadurch, dass Costa Rica viele Vulkane hat, bebt die Erde hier auch manchmal. Ich habe schon drei Erdbeben gefühlt und zwei davon hatten die Stärke 6,1, aber das Epizentrum war mehr als 100 km entfernt. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn plötzlich für ein paar Sekunden alles anfängt zu wackeln.
Macht’s gut und ganz liebe Grüße aus einem wunderschönen Land mit viel Sonne!
Charlotte Lagoda
25.Juni 2010
Hallo, ich bin Schülerin der Freien Waldorfschule Wangen im Allgäu (10. Klasse), und habe hier in der Schulküche mein vierwöchiges Betriebspraktikum absolviert.
Ich wurde gefragt, ob ich nicht einen kleinen Vergleich der zwei Schulen bzw. deren Küchen machen möchte und über meine Zeit hier berichten könnte.
Trotz Zweifel meiner Praktikumsbetreuerin, dass ich in einer Schulküche nicht in einem „echten“ Betrieb wäre und eventuell ungenügend lernen würde, bin ich schließlich doch hierher gekommen. Ich habe jedoch festgestellt, dass hier einiges anders abläuft und die Küche hier eine vollkommen andere Struktur hat.
Bei uns besteht die Verpflichtung in die Schulküche zu kommen (zumindest bis 10 Klasse) und dort zu essen, da der Betrag des Essens am Anfang des Jahres je nach Nachmittagsunterricht berechnet und im Schulgeld enthalten ist. Dies ist zum Vorteil der Küche, da sie genaue Angaben hat, wie viel sie kochen muss. Für uns Schüler ist es jedoch oft schwierig, da, falls es Essen gibt, welches einem vielleicht mal nicht schmeckt, die Möglichkeit wo anders zu essen wegen der recht kurzen Pause oft nicht gewährt ist. Außerdem würde man so doppeltes Essensgeld ausgeben, da das Schulessen nicht abbestellt werden kann.
Im Gegensatz zu unserer Schulküche gibt es hier eine tolle Auswahl an Desserts, Salaten und lecker belegten Brötchen, und man kann entscheiden, ob man zum Essen kommt oder nicht. Allerdings besteht so eine große Ungewissheit in der Küche, wie viele Essen tagtäglich gekocht werden müssen.
Ob die Schulküche nun ein „echter“ Betrieb ist?
Ich würde sagen, zum größten Teil schon, schließlich muss sie - wie z.B. ein Restaurant - selbst kalkulieren, wie viel an Essen gebraucht wird, und dementsprechend kann auch die Ware bestellt werden.
Also müssen die Köchinnen so wirtschaften, dass der bestmögliche Gewinn dabei herauskommt und sich das Geschäft halten kann, auch wenn diese Küche mit der Schule zusammenhängt. Außerdem müssen die Finanzen im Blick bleiben, Lieferanten gesucht und geprüft werden.
Mir hat es hier sehr gut gefallen, ich wurde herzlich begrüßt und eingearbeitet. Meine Arbeiten waren natürlich oft die gleichen und, wie es nun mal in einer Schulküche üblich ist, immer in großen Mengen, jedoch durfte ich einiges ausprobieren, hatte trotzdem Abwechslungen, habe auch selber meine Ideen eingebracht und bekam Einblicke in Bestellung, Buchung und ähnliche Abläufe eines Betriebs.
Die stets freundliche und lockere Arbeitsatmosphäre, selbst im Stress , machte einem die Arbeit wesentlich leichter und ich ging gerne zu meinem Arbeitsplatz. Hiermit auch ein großes Lob an das „Küchenteam“, das sich wirklich bemüht und klasse Arbeit leistet. Ich hatte hier eine tolle Zeit mit viel Spaß und gehe mit vielen gesammelten Erfahrungen wieder nach Hause. Vielen Dank! Mara Zechendorff (Praktikantin)
Vier laufbegeisterte Schüler unserer Schule haben sich zusammengefunden, um am Solinger Klingenlauf teilzunehmen. Dort starteten über 90 Grundschulstaffeln, zahlreiche ältere Schüler, Erwachsene und es gab auch einen "Prominentenlauf".
Unsere vier Jungen der Klasse 4, Sebastian Berghaus, Freddi Schäfer, Felix Siegert und Ruben Souvignier, wollten sich im Staffellauf 4x425m mit den anderen Grundschülern messen. Und die spontane Motivation wurde hoch belohnt: Sie erreichten den 2. Platz! Neben einer kleinen Belohnung für jeden Läufer erhielt unsere Schule einen 100 Euro-Gutschein zur Förderung des Sportangebotes!
Herzlichen Glückwunsch! Christel Siegert
1. Ein großes BRAVO
den fleißigen und gutgelaunten Eltern, Kindern und Lehrern, die unseren Garten-Gemeinschaftstag zu solch einem Erfolg gemacht haben.
Mit viel Engagement und Spaß an der gemeinsamen Arbeit wurden Bänke gebaut, Beete gepflegt, neu angelegt und bepflanzt, Hecken geschnitten, Bauschuttreste beseitigt, Platten zum Schutz der Fassade verlegt, Anstricharbeiten erledigt und noch vieles mehr, so dass nun der Anblick der Schule das Auge erfreut.
Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne Ihren Einsatz, liebe Elternschaft, und die gute Organisation der Arbeiten, die mit viel Engagement vom Gartenkreis durch Frau Querbach-Boehm und Frau Schasiepen geleistet wurde. Ein besonderes Dankeschön gilt auch Herrn Heines, der die Malerarbeiten koordiniert hat und Herrn Zindel, der nicht nur die Plattenverlegung angeleitet hat, sondern an vielen anderen Stellen Hand angelegt hat. Herr Roehnert und Herr Motzkus sorgten durch den Bau von Holzbänken für Sitzplätze auf dem Hof und Familie Lehmann unterstützte die Aktion mit der Lieferung günstiger Materialien.
Was wäre der Gemeinschaftstag ohne die gute Verpflegung gewesen? Frau Behr-Fischer organisierte mit dem Elternrat ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, und das Küchenteam Frau Macke-Schadek / Frau Gallmann sorgte mit einem Mittagessen dafür, dass alle Helfer bei Kräften blieben.
Sie gehören zu den Eltern, die am Gemeinschaft-Gartentag nicht teilnehmen konnten?
Dank Familie Ries können Sie im Foyer anhand der Fotos einen Eindruck von diesem gelungenen Tag gewinnen.
Großer Dank an alle Helfer!
Katrin Driesen-Glittenberg
Liebe Schulgemeinschaft,
Frau Krings-Nölling (Sek.II, Biologie und Chemie) und Herrn Dr. Fluchtmann (Sek.II, Physik und Mathematik) hatten einen Antrag an die Bayer Stiftung gerichtet. Dieser Antrag wurde vom Stiftungsrat unter Leitung von Frau Prof. Dr. phil. Gisela Lück (Didaktik der Chemie, Fakultät für Chemie, Universität Bielefeld) fachkompetent sowie unabhängig geprüft. Er hat Anfang Mai positiv für diesen Antrag votiert. Dies ist eine besondere Auszeichnung für unsere Schule, da der Antrag eindrucksvoll belegt, dass die waldorftypische Bildung naturwissenschaftlicher Themen modern und richtungweisend ist.
Die projektierte Themenkonstellation lautet „Färben – Farbe – Licht“. Das Projekt bietet ideale Voraussetzungen für einen fächerübergreifenden Epochenunterricht in den Naturwissenschaften. Gerade das fachübergreifende Lernen hilft die wechselseitigen Einflussgrößen in den naturwissenschaftlichen Disziplinen zu verstehen und es fördert das interdisziplinäres Denken und Handel - eine Kompetenz, die in unserer Gesellschaft an Bedeutung gewinnt.
Unter dem Titel „Eine bunte Sache“ geht es um das Färben bzw. das Phänomen Farbe und die Theorie der Farbstoffe, „Es wird heller“ wird die Natur des Lichts aus Sicht der modernen Physik betrachten und „Im Bild über das Auge“ wird das Verständnis geschult, wie wir Farben wahrnehmen. Ein inhaltlicher „Ausflug“ zum Abschluss dieses Projekts geht weit über den vorgeschriebenen curricularen Rahmen hinaus und führt die SchülerInnen in die Welten der Wahrnehmungspsychologie. Die Abschlussfrage, ob und wie sich qualitative Sinneseindrücke in eine naturwissenschaftliche Beschreibung fassen lassen, wird die kontroversen Betrachtungswelten der Neurobiologie und Philosophie offenlegen.
Die Schule erhält 8000,- € zur Anschaffung u.a. eines Spektralphotometers und eines Dioden-Lasers. Diese Geräte sind für viele unterschiedliche Versuche einsetzbar und können von vielen Jahrgängen aber auch vom Berufskolleg sehr gut genutzt werden.
Das Schnittstellenbüro gratuliert zu diesem außerordentlichen Erfolg und wir weisen zusätzlich darauf hin, dass wir weiterhin solche oder ähnliche Projekte von Lehrern, Schülern oder Eltern begleiten und koordinieren werden.
Frauke Heiden-Ziegert ist mittwochs von 8.30 – 12.30 Uhr im Schnittstellenbüro der Schule für Sie da.
Für den AK S&F
Dr. rer. nat. Volker Stoldt