Projekte

Zirkuswoche 2016

Im vierten Schuljahr üben und erproben sich die Schüler an den unterschiedlichen Darbietungen beim Zirkusprojekt, welches während des Sportunterrichts in diesem Schuljahr im Mittelpunkt der Bewegungsstunden stand. Die Kinder konnten zwischen Jonglagen, Kugellaufen, Einradfahren und turnerischen Übungen ihr Geschick erproben und haben mit großer Freude und Begeisterung an ihrer Vorstellung geübt.

Nach der Probenwoche vom 4.4. - 7.4. fand dann die Schulvorstellung am 8.4.2016 statt, bei dem die Klassen 1-5, sowie die Eltern eingeladen waren, das Können und Geschick der Kinder zu bewundern. Trotz des aufkeimenden „Lampenfiebers“ der Akteure hatte jedes Kind seine Übungen mit Bravour gemeistert und den Applaus des begeisterten Publikums sichtlich genossen. Gerne wollen wir auch in nächsten Jahren den Schülern der vierten Klassen dieses besondere Erlebnis ermöglichen und freuen uns schon auf die artistischen Herausforderungen.

Forstpraktikum der 7. Klasse in Windeck-Rosbach 

In der Woche vom 28.2. bis zum 4.3.2016 war ich mit meiner 7. Klasse in Windeck-Rosbach auf Forstfahrt. Begleitet wurden wir von Herrn Geringhoff, Frau Kokott, Herrn Hoffmann und Herrn Bomm. Wir unternahmen einige ausgedehnte Wanderungen, wurden von unserem Förster, Herrn Görlitz, in die Grundlagen der Waldarbeit eingewiesen und erfuhren Einiges über wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge der Waldwirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch wir Erwachsenen arbeiteten fleißig und mit großem Einsatz im Wald. Dabei hatten wir Glück mit dem Wetter – statt des immer wieder gemeldeten Regens und Schnees hatten wir meist trockenes Wetter und hin und wieder sogar strahlenden Sonnenschein. Die Abende verbrachten wir mit Vorlesen, Spielen, Unterhalten und einem Film- und Discoabend. Es war eine rundum gelungene Fahrt, an die wir uns alle gerne erinnern werden.

(Dorothee Maiwald)

3 Tage Bäume fällen

Unser Ankunftstag war ein Sonntag, dieser Tag war arbeitsfrei und wir wanderten durch den Wald in Rosbach. Am nächsten Tag kam der Förster und gab uns eine genaue Anweisung von dem, was uns erwarten würde. Am Dienstag frühstückten wir um 8.00 Uhr und fuhren mit einem Bus in ein abgelegenes Waldstück, wo wir junge Birken fällten. Zurück mussten wir etwa 15 Kilometer laufen, was sehr anstrengend war. Am zweiten Tag der eigentlichen Arbeit fällten wir Fichten, die wir für Brennholz in 1 m lange Stücke sägen mussten. Abends in der Jugendherberge sahen wir uns einen Film an. Der Donnerstag war sehr erfolgreich. Wir schafften eine Jagdschneise und die Räumung eines Waldweges. Der letzte Abend wurde in der Disco gefeiert.

(Sara, Jasmine)

Tolle Woche im Wald

In der letzten Woche hatten wir, die 7. Klasse, unser Forstpraktikum in Windeck-Rosbach. Wir haben Wanderungen gemacht und Bäume gefällt, haben den Wald kennen gelernt und hatten viel Spaß! Wir waren in einer schönen Jugendherberge untergebracht. Wir bekamen morgens ein leckeres Frühstücksbuffet und haben uns Lunchpakete mit in den Wald genommen. Zum Abendessen gab es leckeres warmes Essen und die Disco war am besten!!!

(Lucy, Emma, Lotta, Franca)

Das Forstpraktikum

Am ersten Tag im Wald mussten wir Birken fällen, entasten und sie in 1 Meter lange Brennholzstücke schneiden, damit die Buchen Platz zum Wachsen haben. Am zweiten Tag haben wir Fichten gefällt und zu Brennholz geschnitten. Am dritten Arbeitstag haben wir uns aufgeteilt, eine Gruppe hat eine Straße im Wald freigeschnitten, damit Fahrzeuge besser hindurchfahren können. Die anderen gingen zu einem Hochsitz und fällten in einem 90°- Winkel die Bäume für eine Schussschneise.

(Damian, Ben)

Unsere Arbeit

Am ersten Tag fanden wir die Arbeit im Wald einfach und entspannt. Der zweite Tag hat mehr Spaß gemacht, weil die Bäume größer waren, aber die Arbeit war anstrengender als am Tag zuvor. Am dritten Tag fanden wir die Arbeit langweilig, weil wir nur den Wegbau gemacht haben. Die Arbeit am Jägerhochsitz war besser, weil wir dort die Bäume einfach nur fällen mussten.

(Joschka, Kari)

Forstfahrt

Unser Tagesablauf auf der Forstfahrt: Wir mussten um 7.30 Uhr aufstehen. Um 8.00 Uhr gab es Frühstück. Um 9.30 Uhr kam der Bus und hat uns zum 20km entfernten Waldstück, das wir bearbeiten sollten, gebracht. Wir haben bis 16.00 Uhr gearbeitet, zwischendurch gab es eine Mittagspause. Abends hatten wir Zeit für Spiele und Unterhaltungen. Um 21.00 Uhr mussten wir auf unser Zimmer. Um 21.30 Uhr mussten wir das Licht ausmachen und und um 22.00 Uhr die Klappe halten und schlafen.

(Julian A., Luca, Elian, Tom)

Das Forstpraktikum

Am Vormittag sind wir mit dem Bus in den Wald gefahren. Dort hat uns der Förster erklärt, welche Bäume wir fällen sollen. Wir haben dazu eine Astschere, eine Säge und eine Zweihandsäge bekommen. Der Förster hat die Bäume mit Farbe markiert, die wir fällen sollten. Dabei haben wir uns in kleinere Gruppen aufgeteilt. Mit der Säge zu arbeiten war schwierig, aber es hat auch manchmal Spaß gemacht. Gegen 16.00 Uhr sind wir wieder mit dem Bus zurück in die Jugendherberge gefahren.

(Amina, Chantal, Amica)

Fichtenwald

Am Mittwoch sind wir in den Fichtenwald gegangen. Dort haben wir gelernt, wie man mit Werkzeug wie beispielsweise einer Zweihandsäge große Fichten oder andere Bäume fällen kann. Mit einer Einhandsäge haben wir die Riesen entastet. Danach haben wir die Stämme in 1 Meter lange Stücke gesägt. Am Ende des Tages waren wir sehr froh und glücklich über das Geschaffene. Abends freuten wir uns immer auf den nächsten Tag und fielen hundemüde ins Bett.

(Anna Lisa, Erle, Paula)

 

Die 6. Klasse zeigt "Die Zauberflöte"

Mehr als 200 Jahre nach ihrer allerersten Aufführung zieht die Zauberflöte das Publikum immer noch magisch an. Was die Schüler der sechsten Klasse am Freitag, den 6. März 2015, im unteren Eurythmiesaal boten, war tatsächlich sensationell.

Klassenlehrerin Dorothee Maiwald und Musiklehrerin Katharina Scheer hatten gemeinsam mit den Kindern eine "Zauberflöte" inszeniert, die für Kinder verständlich und unterhaltsam ist, aber auch die Erwachsenen erreicht.

Textpassagen, die gesprochen werden, wurden umgeschrieben, die Handlung von drei Stunden auf 30 Minuten gekürzt. Die neuen Dialoge und Texte waren so klar, dass auch die Schüler problemlos der Handlung folgen und über die teilweise witzigen Dialoge lachen konnten. Die Ausgestaltung der unterschiedlichen Charaktere, die es heute noch genauso gibt, ist der Klasse ausgezeichnet gelungen: Die machtbesessene Königin der Nacht, die unschuldige Pamina, der moralische Sarastro, der böse Diener Monostatos sind Figuren mit klaren Konturen. Der mutige, ernste Tamino steht dem spaßigen, aber schreckhaften Papageno gegenüber. Am Ende wird die entführte Königstochter von Tamino gefunden, eine unheilvolle Welt wandelt sich nach Prüfungen zum Guten.

Auch musikalisch war die Inszenierung, die von Katharina Scheer dirigiert wurde, ein Hörgenuss. Manche bekannten Arien wie "Der Vogelfänger bin ich ja" wurden von den Schülern, die stimmlich auf einem hohen Niveau sind, gesungen. Andere Passagen wurden vom Klassenorchester mit Flöten, Trompeten, Glockenspiel, Klavier, Gitarren, Celli, Bass, Pauke und Geigen gespielt.

Die Aufführung der "Zauberflöte" hat sowohl durch die natürliche Spielweise der Kinder und ihre Textsicherheit und vor allem durch ihr musikalisches Niveau begeistert. Das Klassenorchester, der Chor, die jungen Solisten waren eindrucksvoll. Der tosende Applaus des Publikums am Ende war absolut verdient. Die „Zugabe“-Rufe wurden mit Mozarts „Oh Du eselhafter Martin“, als Kanon gesungen, belohnt.

Projektwoche der Oberstufe

Vom 09.02-12.02.2015 findet die Projektwoche der Oberstufe zum Thema
Eine Welt statt. SV-Vertreter haben zusammen mit Lehrern und unserer Sozialarbeiterin Frau Behr-Fischer das Konzept und das Kursangebot entwickelt und geplant. Nun stehen 11 Kursangebote fest, aus denen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-12 wählen konnten:

Aikido Workshop, spanische Küche, Break Dance, Wirtschaft in Ghana, Improtheater international, Upcycling, Yoga, afrikanische Kunst, chinesische Tuschemalerei, Musik aus Osteuropa, Kunstobjekt Globus.

Von Montag bis Mittwoch finden diese Kurse von 10.20 – 15 Uhr statt.
Am Donnerstag, den 12.02. wird dann von 10.30 Uhr bis ca. 13 Uhr die Präsentation der Projekte durch Aufführungen und Ausstellungen sein. Dazu ist die Schulgemeinschaft herzlich eingeladen!

Aufgrund der Beteiligung einiger Lehrer an den Projekten wird es zu Stundenplanänderungen in der Mittelstufe kommen. Die Klassen sind durch ihre Klassenlehrer darüber informiert worden. Ein herzliches Dankeschön an die Lehrer, die bereit sind, viel Zeit zu investieren und ein Projekt anzubieten, bzw. Vertretungen zu übernehmen.

Wir freuen uns auf vier bunte Tage mit vielfältigen Erfahrungen für Schüler und Lehrer!       

Klasse 12: Projektarbeiten

Die Projektarbeiten sind wieder da: am Freitag, den 26. September 2014 gegen 16.00 Uhr, beginnen in diesem Schuljahr die Vorträge der Schülerinnen und Schüler wie gewohnt in der Mehrzweckhalle. Diese werden voraussichtlich bis 19.30 Uhr dauern. Themen wie: "Komposition – Mein Weg zum Opus 1", "Surfen oder doch mehr", "Jugend – eine Generation auf der Suche nach Ausdruck in der Poesie" sind nur einige Beispiele aus der Vielfalt des diesjährigen Themenspektrums.

Am darauffolgenden Samstag werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Monatsfeier und auf der Bühne des unteren Eurythmieraumes ihre Arbeiten präsentieren. Danach werden sie sich wie gewohnt den Fragen der Zuschauer an ihren Ständen stellen. Diese Präsentationsstände selbst werden Sie im Foyer der Schule und auch im Kunstraum vorfinden und begutachten können.
Wir hoffen, dass die Schülervorträge auch in diesem Jahr wieder Ihr Interesse finden werden und somit auch die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler in einem großen öffentlichen Rahmen gewürdigt werden können.

Die 11.-Klässler werden am Freitag und Samstag für das Catering sorgen, aber auch die Chance nutzen, die Vorträge selbst anzuhören, um einen Vorgeschmack auf eine Arbeit zu erhalten, die sie bald selbst beginnen werden. Allen Beteiligten, aber vor allem der 12. Klasse wünscht das Vorbereitungsteam viel Erfolg!

Hausbauepoche 3. Klasse, 2014

Unsere Drittklässler haben viele Handwerke kennen gelernt, den Acker bestellt und Häuser gebaut. Dies alles hat den neunjährigen Kindern geholfen, sich mit den grundlegenden Zivilisationstechniken vertraut zu machen.

Hier sind einige Beispiele von Modellhäusern, die die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse entsprechend eigener Vorstellungen gebaut haben.

Fotogalerie der Hausbauepoche

 

Wo kommen unsere SchülerInnen her?

19.05.2013

Eine Gruppe von Elftklässlern hat analysiert, in welchen Orten unsere 453 SchülerInnen wohnen (Stand: Januar 2013). 32% kommen aus Haan. Die Gruitener machen allein 17% aus.

Den nächst größten Anteil stellen die Solinger mit 27%, gefolgt von den Wuppertalern mit 18%.

Aus dem Nordkreis mit Mettmann, Erkrath, Velbert und Wülfrath kommen zusammen 16%.
Die restlichen SchülerInnen verteilen sich auf weitere zehn Städte bis rauf nach Duisburg und über den Rhein nach Korschenbroich.
Schaut man sich die Daten genauer an und differenziert nach den Schulstufen, wie sie im staatlichen Schulsystem üblich sind, dann wird Folgendes deutlich: Besonders in der Primarstufe (Klassen 1 bis 4) sind mit 30 Kindern überdurchschnittlich viele aus Gruiten (21%). Dagegen kommen von den 60 SchülerInnen der Sekundarstufe II (Klassen 12, 13 sowie Berufskolleg) nur 10% aus unserem Dorf.
Das heißt: Im Lauf der Jahre steigt der Anteil der Haaner und besonders Gruitener Kinder kontinuierlich an. Das deckt sich auch mit den Aussagen vieler Eltern, dass sie wegen unserer Schule nach Haan oder Gruiten gezogen sind.
M. Bastian, J. Brunstein, J. Frühhaber, T. Hombach, L. Uphus (Kl. 11)
unterstützt von A. R. Müller

 

 

Die Klasse 3 baut einen Grill auf dem Außengelände der Cafeteria

13.05. -24.06.2011

In jedem 3. Schuljahr findet an unserer Schule eine Hausbauepoche statt. Hier erfahren die Kinder, was alles zum Bau eines Gebäudes gehört, vom Fundament am richtigen Bauplatz über die verschiedenen Mauerverbindungen bis hin zu den Zimmermannsarbeiten am Dachstuhl und den Dachdeckerarbeiten. Außerdem lernen die Kinder etwas über die Bauweisen in den verschiedenen Kulturen und Völkern kennen und bauen jeweils ein Modellhaus nach eigener Vorstellung. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und wir staunen in jedem Jahr über die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten.
Im Rahmen dieser Epoche wird dann auch oft unter fachmännischer Anleitung aus der Elternschaft ein eigenes kleines Bauprojekt im Außengelände durchgeführt, bei dem so viel als möglich von den verschiedenen im Unterricht besprochenen Arbeiten selbst erfahren und angewandt wird. So wurde zum Beispiel im Schuljahr 2009/10 eine Kräuterspirale im Schulgarten und im Schuljahr 2010/11 im Außenbereich der Cafeteria ein großer Grill mit den Mauersteinen eines abgerissenen uralten Hauses gebaut. In jedem Jahr sind die Kinder mit Freude und Feuereifer dabei.

Fotogalerie Hausbauepoche

 

 

„ BEGEGNUNG“ lautete das Motto der Projektwoche vom 7.-11. Februar 2011

Neben dem normalen Unterricht der für die Unter- und Mittelstufe stattfand, war für die Oberstufe die Woche mal ganz anders:
Nach den ersten beiden Unterrichtsstunden durften sich die Schüler in ihren frei gewählten Kursen 2 Doppelstunden lang mit etwas ganz anderem als sonst beschäftigen. Die Kurse wurden von Lehrern, Eltern, Schülern und Gästen geleitet. Angeboten wurde Kochen, Schmuckgestaltung, Malen, Photographie, Improvisationstheater, Hiphop, Rap, Schneidern und Städteplanung. Dass man sich als Schüler klassenübergreifend in den Kursen begegnen konnte, war sicherlich auch ein wichtiges und schönes Erlebnis.
In allen Kursen war Freude und Engagement zu erleben, so dass man am Freitag um 13 Uhr in der reichhaltigen Ausstellung die vielen entstandenen Dingen bestaunen konnte. Im Anschluss an die Ausstellung gab es eine erste Bühnenvorführung des Improvisationstheaters, der Hiphoper und Raper.
Die Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern was so positiv, dass sie sich auch fürs nächste Jahr eine  solche Projektwoche wünschen. 
Fotogalerie Projektwoche

 

"Peter und der Wolf"- Musik-Eurythmieprojekt der Klasse 7/8

"Peter und der Wolf"

Im Schuljahr 09/10 hat die damalige 7. Klasse sich etwas Besonderes vorgenommen: Die Geschichte von „Peter und der Wolf“ von S. Prokofiev musikalisch und eurythmisch einzustudieren. Diese Arbeit ging über viele Monate und wurde kurz vor den Sommerferien zur Aufführung gebracht. Musik, Sprache und Eurythmie auf diese Weise in eine Gesamtkomposition zu bringen, ist schon eine großartige Leistung. Die Aufführung erntete riesigen Beifall und es entstand die Idee damit auf Tournee zu gehen. Durch die guten persönlichen Beziehungen zu Italien wurde daraus eine Italienfahrt, die zu Beginn des Schuljahres 10/11 stattfand und die den Schülern, Lehrern und begleitenden Eltern sicherlich unvergesslich bleiben wird. Aus den Tagebucheinträgen der Schüler/ Innen der nun 8. Klasse folgen einige Auszüge.

Achtklässler berichten von ihrer Italienfahrt

Dienstag :
Wir sind am Montag, den 4.10.10, sehr spät in der Jugendherberge in Verona angekommen.
Nach wenigen kleineren Wutanfällen, auf Grund des frühen Aufstehens am nächsten morgen, machten wir uns dann auf den Weg zum Frühstücksraum. Nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Verona, um dort in kleinen Gruppen kurz die Stadt zu besichtigen. Dann fuhren wir mit unserem Bus nach Brescia. Dort führten wir in einer ehemaligen Kirche „Peter und der Wolf“ auf. Später sind wir dann zu der idyllisch gelegenen Waldorfschule gelaufen, wo wir mit wohlschmeckenden Köstlichkeiten belohnt wurden. Wir erfuhren, dass diese Schule gerade erst gegründet worden ist und erst seit drei Wochen mit 14 Erstklässlern arbeitete. Außerdem wurde uns berichtet, dass die Waldorfschulen in Italien gar keine Zuschüsse erhalten und deshalb alles von den Eltern und Lehrern bezahlt werden muss.
Am späteren Abend sind wir durch die tief schwarze Nacht zurück in unsere Jugendherberge gefahren.
Wiebke 

Mittwoch :

Am Mittwochmorgen sind wir sehr früh aufgestanden, da wir um elf Uhr ein „Peter-und-der-Wolf“ Konzert in der Mailänder Waldorfschule haben sollten. Gleich nach dem Aufstehen hat unser Zimmer (bestehend aus Goa, Luca, Elena, Josi, Angie und mir) Josi zum Geburtstag gratuliert und ein Ständchen gesungen. Danach haben wir gefrühstückt, Lunchpakete gepackt und uns Konzertkleidung angezogen.
Als alle fertig waren, sind wir zum Bus gelaufen und dann ca. 2 Stunden bis nach Mailand (Milano) gefahren.
In der Schule angekommen, wurden wir sofort in den Merkzweckraum geführt, in welchem das Konzert stattfinden sollte.  Nach einstündiger Generalprobe begann der Saal sich zu füllen mit Schülern aller Klassen.
Die Aufführung wurde von Francesko mit einer Rede sowie einer Übersetzung des Stückes eingeleitet.
Die letzte Aufführung war geschafft, „Peter und der Wolf“ war abgeschlossen. Darauf waren wir noch eingeladen, in der Schulkantine zu Mittag zu essen. Es gab Pasta, italienischen Parmesan und Weintrauben. Wir aßen gemeinsam mit den Schülern. Am Ende unterhielten Goa, Josi und ich uns noch mit dem Eurythmielehrer der Schule, der Franzose war und vier Jahre in Berlin studiert hatte, weshalb er fließend Deutsch sprach. Er stellte uns italienischen Jungs vor, die uns einluden, die Pause mit ihnen zu verbringen. Doch da mussten wir gehen.
Dann fuhren wir zum Gardasee, wo eine große Gruppe zum Badestrand lief, ich mit Freundinnen aber an einem Steg in der Sonne blieb. Danach sind wir mit dem Bus zur Herberge gefahren und haben zu Abend gegessen. Am Abend nach dem Essen hatten wir noch eine Probe für das Konzert in der Kirche von Luignano.
Kim 

Donnerstag :

Nach dem wir um ungefähr 8 Uhr aufgestanden waren, frühstückten wir erst einmal. Darauf folgte wieder eine Busfahrt. Dieses Mal ging es nach Cremona. Wir versammelten uns auf einem großen Platz vor dem Backsteindom. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass der ganze Bau in den  Zahlenverhältnissen der musikalischen Intervalle gebaut wurde; also sichtbare Musik ist.
Wir teilten uns in zwei Gruppen. Meine Gruppe ging zuerst in die Geigenwerkstadt von  Gaspaar Bohrchart, der zusammen mit seiner Frau seit über 20 Jahren in Cremona lebt und sehr begehrte Geigen baut. Gapaar berichtete viel über die Geschichte der Geige und über Stradivari und sein Werk, was ja gut passte, da wir uns schließlich in Cremona befanden. Nachher erzählte er auch viel über den Bau einer Geige und wir hatten sogar Gelegenheit, ihm Fragen zu stellen. Nach dem wir den Geschichten gelauscht hatten und uns in der Werkstadt umgesehen hatten, tauschten wir. Die andere Gruppe kam in die Geigenwerkstadt und wir hatten die Gelegenheit uns in der Stadt umzusehen.
Es gab viele Modegeschäfte und Restaurants, wie mir aufgefallen ist.
Als die andere Gruppe aus der Geigenwerkstadt kam, wollten einige auf den Dom. Wenn man ganz nach oben wollte musste man 502 Stufen steigen. Aber diese Anstrengung hat sich für die, die sich die Mühe gemacht haben, die vielen Stufen hinaufzusteigen, gelohnt, denn man bekam einen wunderbaren Ausblick als Belohnung für die Mühen. In der Ferne sah man unendlich viele Felder. Aber wenn man sich drehte, bekam man rund um den Dom, fast wie in einem Kreis, Häuser zu sehen. Eine Stadt rund um den Dom, mit engen Gassen und Dachterrassen. An den Säulen ganz oben, hatten sich Menschen auf verschiedenste Arten verewigt. Als wir die vielen Treppen wieder hinabgestiegen sind, fuhren wir mit dem Bus weiter nach Luignano, zu der dortigen Kirche. Dort sind wir sehr freundlich aufgenommen worden und haben, nachdem wir gegessen hatten, die Musikstücke für unser Wow-day Konzert geprobt. Die Kirche füllte sich zusehends und wir gaben uns Mühe, den Ansprüchen der Menschen Genüge zu tun. Wir wurden zu unserer Erleichterung sehr gelobt und in unseren Geldkörben fanden sich sogar über 600 Euro!
Leonie 

Freitag :

Am Freitag durften wir in Maßen ausschlafen, leider konnten die Langschläfer, die länger als bis 9 Uhr schliefen, nur noch unsere eigenen Brot- und Aufschnittreste essen. Um 12 Uhr trafen wir uns im Essensraum und haben den Ablauf des Tages besprochen. Dann liefen wir in die Stadt Verona und besichtigten alle zusammen das Haus von Julia, fotografierten uns mit der Statue (an den Busen fassen soll angeblich Glück bringen). Dann hatten wir das Glück, in die Arena gehen zu dürfen. Sie war riesig und obwohl Steven einschlief und Clara Noetzel sich verlaufen hatte, war die Arena sehr eindrucksvoll. Bis 19 Uhr hatten wir dann Freigang in der Stadt. Wir waren in kleinen Lädchen, Eis und Pizza essen.
Um 19 Uhr trafen wir uns dann wieder an der Arena, die im Dunkeln hell erleuchtet war und doppelt so eindrücklich aussah.
 Anschließend gingen wir Essen, das Essen blieb uns allen sehr....... eindrücklich in Erinnerung.
Und zum Abschluss des Tages unternahmen wir noch einen Rundgang über den Berg, von dem aus man ganz Verona hell erleuchtet im Dunkeln sah.
Marlene 

 

Termine

25./26.06.2016
Dorffest Gruiten
01.07.2016
Künstlerischer Abschluss
06./07.07.2016
Mündliches Abitur, Wandertag und schulfrei
Alle Termine im Überblick