A Celtic Christmas

Leise Töne lassen eine laute Zeit ausklingen: Der Harfenist Tom Daun ist wieder Gast in unserer Schule. Am Samstag, den 16. Dezember 2017, um 16 Uhr wird er seine so verschiedenartigen Instrumente – die warmtönige keltische, die kleinere gotische, die lebendige böhmische Harfe und die große doppelreihige Barockharfe –zum Klingen bringen.  

Tom Daun, der passionierte Harfenist, ist vielen bekannt als sympathischer Rundfunk-Moderator in den „Musikpassagen“ des WDR. Bei seinem Auftritt wird er die weihnachtliche Stille als Quelle der Musik empfindbar machen  –  sei es in Choralmelodien oder schlichten Volksliedsätzen des späten Mittelalters, in heiteren Christmas Carols der englischen Renaissance, unverzichtbaren Weihnachtsliedern des deutschen Barock oder auch in belebten südamerikanischen Weisen rund um den 24. Dezember. So entsteht ein bunter musikalischer Weihnachtskranz, von Tom Daun kenntnisreich gebunden, liebevoll kommentiert und mit anheimelnden oder auch witzigen Anekdoten verziert.

Ein unbedingtes Muss nicht nur für Familien und Kinder, sondern überhaupt für alle, die der Hektik der vergangenen Tage auf stimmungsintensive Weise den Rücken kehren wollen.

Eintritt: € 10,- normal / € 5,- für Kinder / € 25,- für die ganze Familie.

Ort: unterer Eurythmiesaal
Reservierung über das Schulbüro, 02104/6466 oder mail(at)fwshaan.de

Foto: Andrea Daun

 

Oberuferer Weihnachtsspiele

Liebe Eltern und Freunde der Schule,

die Kumpanei freut sich auf Ihren Besuch am Donnerstag, den 21.12.2017, zur Abendvorstellung um 20 Uhr.

Wie an jeder Waldorfschule hierzulande werden auch an unserer Schule in den Tagen vor Weihnachten die so genannten "Oberuferer Weihnachtsspiele"  aufgeführt. Gespielt werden sie von Lehrerinnen und Lehrern, unterstützt von einigen Eltern, als ein Geschenk an die Schulgemeinschaft und an alle Menschen, die sich von der besonderen Atmosphäre dieser Spiele in eine wahrhaft weihnachtliche Stimmung versetzen lassen wollen.

Diese Weihnachtsspiele sind, davon ist auszugehen, viele hundert Jahre alt und wurden noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein in der Gegend von Pressburg, im ungarischen Bergland, alljährlich von Bauernburschen aus Oberufer einstudiert und aufgeführt. In einer Gegend also, in der damals noch ein deutscher, an das Bayrische erinnernder Dialekt gesprochen wurde. Und dort auch wurden vor ca. 150 Jahren die Weihnachtsspieltexte von Karl Julius Schröer, einem späteren Freund und Lehrer Rudolf Steiners, „entdeckt“ und aufgeschrieben.

Das im Vergleich zu vielen anderen Weihnachts- und Krippenspielen Einmalige an diesen Stücken ist ihre Ursprünglichkeit, ihre Unverfälschtheit, die darauf zurückgeführt wird, dass sich viele volkstümliche Traditionen in einer vergleichsweise wenig entwickelten Gegend, wie der um Pressburg herum, besser erhielten als in den großen deutschsprachigen Gebieten. Und es lag vielleicht auch daran, dass die dörfliche „Intelligenz“, vor allem also Lehrer, Pfarrer und die übrige „Obrigkeit“, den Spielen meist reserviert bis ablehnend gegenüber stand – es waren und blieben Spiele von Bauern für Bauern.

Das Amt des so genannten „Lehrmeisters“, der auch die Texte, Requisiten und Kostüme bewahrte, wurde stets vom Vater auf den Sohn vererbt. Und in jedem Herbst suchte sich dieser unter den Burschen des Dorfes seine Schüler – auch die „Kumpanei“ genannt – zusammen. Während der Zeit der Proben hatte sich die Kumpanei strengen Regeln zu unterwerfen. So durften die Burschen von der ersten Probe bis zur letzten Aufführung „nicht zu Mädchen gehen“, keine „Schelmenlieder singen“ und mussten überhaupt „ein ehrsames Leben führen“.

Die Spiele begannen am ersten Advent und von nun an, bis zum Dreikönigstag zog die Kumpanei an jedem Sonn- und Feiertag von Dorf zu Dorf, um dort, meist im Gasthaus, ihre Spiele zu zeigen. Gespielt wurden alle drei Spiele (einschließlich des Dreikönigsspiels) hintereinander. Wie ernst es der Kumpanei damit war, erkennt man schon daran, dass sie ohne zu spielen weiter zog, wenn in einem Dorf gerade „weltliche“ Musik gespielt wurde.

All das ist sicher mit eine Erklärung dafür, warum die Oberuferer Weihnachtsspiele auch heute noch eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlen – eine unvergleichliche Mischung aus einfachem, herzlichem Humor und einer tief empfundenen Frömmigkeit und Innigkeit, ohne dabei jemals sentimental zu wirken.

(Textquelle: Von den Oberuferer Weihnachtsspielen und ihrem geistigen Hintergrund)

 

Sozialpraktikum

Seit dem 2. November 2017 arbeiten die Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse im Sozialpraktikum. Ihre Einsatzstellen sind in diesem Jahr in Deutschland, England, Frankreich und Kanada in sehr unterschiedlichen Bereichen, wie in Behinderteneinrichtungen, bei Flüchtlingsberatungsstellen, in der Nachmittagsbetreuung, in Kindergärten, Schulen, in Einrichtungen der Jugendhilfe oder psychiatrischen Kliniken.

Ich habe viele positive Rückmeldungen von den Einrichtungen bzgl. der Freundlichkeit und der Offenheit der 11. Klässler bekommen und in den Reflexionsgesprächen mit ihnen und den Praxisanleiter*innen ihr Engagement und ihre Einsatzfreude erleben können.

Die Schüler*innen werden am Donnerstag, den 30.11.2017 um 19.30 Uhr im unteren Eurythmieraum ihren Eltern und den 10. Klässlern von ihren Erfahrungen berichten. Zu diesem Berichtsabend sind auch alle anderen Eltern und natürlich das Kollegium herzlich eingeladen.

 

Frühling lässt sein gelbes Band...

Frühling? Und flattert nicht sein blaues Band durch die Lüfte? Stimmt, aber damit im Frühling überhaupt ein Band flattern kann, muss im Herbst gepflanzt werden. Und das haben unsere Siebtklässler am Mittwoch, einem ungemütlich-grauen Novembertag, fröhlich gestimmt gemacht.

Nach dem Hauptunterricht ging’s in Begleitung von Birgitt Geringhoff-Beckers und Heiner Geringhoff in den Gruitener Thunbuschpark: Dort pflanzten unsere Schüler*innen ein gelbes Band aus fast 1.000 Narzissenzwiebeln, unterstützt vom Gartenamt der Stadt Haan.

Wenn Sie jetzt denken: Ist ja nett, aber wieso bepflanzen unsere Schüer*innen einen städtischen Park? - dann erinnern wir an unser wunderschönes Jubiläums-Sommerfest "30 Jahre Freie Waldorfschule Haan-Gruiten" im Sommer.  In unserem Einladungstext für die Feier hieß es:

"Vor 30 Jahren begann die Verwurzelung der Freien Waldorfschule in Gruiten mit der Übernahme des leer stehenden Gebäudes der ehemaligen Gemeinschaftshauptschule an der Prälat-Marschall-Straße. Anfangs noch von dem einen oder andern Nachbarn ein wenig skeptisch beäugt, fühlen wir uns mittlerweile gut eingebettet in unser Umfeld und sehen es als Teil unseres Erziehungsauftrags an, unterstützend und gestaltend in unsere Gemeinde hineinzuwirken. Unter diesem Gedanken entstand die Idee des „Gelben Bandes". Als Zeichen unserer Verbundenheit mit Gruiten werden unsere Schüler*innen ein gelbes Narzissenband im Thunbuschpark pflanzen und damit für die weitere Verwurzelung unserer Schule in Gruiten sorgen."

Die weitere Planung sieht vor, am Hang zur Prälat-Marschall-Straße ein buntes Blumenband aus 1.000 Frühjahrsblühern zu pflanzen. Auch hierbei werden unsere Schüler*innen Hand anlegen.

 

Vortrag zu Kaspar Hauser

Im Rahmen des ersten Orientierungswochenendes im November haben wir als besonderen Gastredner Herrn Eckhart Böhmer eingeladen, der 1998 in Ansbach die zweijährlich stattfindenden Kaspar-Hauser-Festspiele ins Leben gerufen hat und seither als Intendant leitet. Am Freitag, den 17.11.2017 um 20.00 Uhr eröffnet er das Wochenende für die neuen Eltern und die gesamte Schulgemeinschaft mit dem Vortrag:

Kaspar Hauser, ‚das Kind Europas’ – Was will es uns heute sagen?

Kaspar Hauser versetzte Pfingsten 1828 in Nürnberg ganz Europa in Staunen über seine seltsame Erscheinung. Der Knabe wuchs seit seiner frühen Kindheit fast ohne menschlichen Kontakt in einem Verließ auf. Als er dann in Nürnberg mit 16 Jahren ausgesetzt wurde, traf man auf einen Menschen, der nur seinen Namen aussprechen konnte und der in reinster Verwunderung und ohne jegliche Vorerfahrung der Welt und allem Neuen gegenüber stand.

Wir möchten Sie, liebe Eltern, einladen zu einem Abend über das Staunen, über den Erwerb von Erfahrungen und den Zugang zur Welt.

Im 30. Jahr unserer Schule in Gruiten halten wir inne und staunen über unsere bisherige Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir die Herausforderungen, Erziehung ganz neu zu greifen.

Lassen Sie sich von Eckart Böhmer hinein nehmen in die Frage nach der wahren menschlichen Identität. Wie lassen sich Wahrhaftigkeit, Unschuld und Mitgefühl bewahren?

Am Samstag, den 18.11.2017 von 9 bis 11.30 Uhr laden wir die neuen Eltern und künftigen Schulkinder ein zu Eurythmie, Spielturnen und Märchen.

Auch für die Eltern gibt es etwas Besonderes! Mit einer Pause zum Verschnaufen - Austauschen - Trinken und kleinen Leckereien. Treffpunkt Mehrzweckhalle. Anmeldung bitte bis Montag, 13.11.2017 im Schulbüro.

Hier finden Sie Informationen zum zweiten Orientierungs-Wochenende im Januar 2018 und der Anmeldung für die 1. Klasse 2018/19

 

Martinimarkt 2017

Am Samstag, 11. November 2017 lädt die Freie Waldorfschule Haan-Gruiten von 11 bis 18 Uhr ganz herzlich zum traditionellen Martinimarkt ein.
Die Schulgemeinschaft bietet ein vielfältiges Programm. Jeder Besucher, egal, ob klein oder groß, kann sich in der liebevoll geschmückten Schule auf die kommende Adventszeit einstimmen lassen.

Die Gäste erwartet ein breites Angebot von kreativ handgefertigten Dingen  wie Schmuck und Kleidung, Gewebtem und Gefilztem, von Schülern gezogene Bienenwachskerzen, von Eltern und Schülern gesiedete Bio-Seifen, selbst gemachte Marmeladen und Gebäck, Adventskränze und  Buchsbaumkränze, die vor Ort nach Wunsch gebunden werden, handgenähte Puppen, Feen und Zwerge sowie Holzarbeiten.

So fällt es leicht, Anregungen für die eigenen Bastelarbeiten und Gestaltungsideen für die kommende Adventszeit zu finden.

In der Schmiede wird ab 12 Uhr die Esse angeheizt und gezeigt, wie in der Schule heiße Eisen geschmiedet werden und welche Werkstücke daraus entstehen. Ergänzt wird das schuleigene Angebot durch Handwerker und Kunstgewerbler: Auf dem Hof wird ein mitelalterlicher Wippdrechsler sein Handwerk zeigen und die Kinder können tatkräftig helfen. Eine der wenigen in Deutschland noch tätigen Korbbinderinnen aus Düsseldorf wird ihr Handwerk vorstellen. Erstmalig werden Schaffelle von einem französischen Arche-Hof, auf dem vom Aussterben bedrohte Tierarten gezüchtet werden, gezeigt. Besonders ist auch, wie dort die abgeschorenen Vliese verarbeitet werden: Die Unterwolle wird zu einer festen "Matte" verfilzt, sodass die langen Haare, das Deckhaar, obenauf liegt. So erhält man ein Schaffell, dass kein Schaffell ist, sondern ein Vlies, für das kein Tier sein Leben lassen musste. Frisch geerntetes Obst und Gemüse aus biologischem Anbau sowie Bio-Käse aus dem Windrather Tal gibt es im Direktvertrieb an einem Hofstand. Vor Ort kann Apfelsaft zum Direktverzehr gepresst werden. 

Für Kinder gibt es wieder ein vielfältiges Kreativangebot: „Schiffchenblasen“, das Bienenwachs-Kerzenziehen, Seifenkneten mit Blüten und Düften, Basteln mit Naturmaterialien in der Naturwerkstatt und die Aufführung des Zwergenspiels "Das Häuschen im Walde" für Kinder ab vier Jahren im Kindergarten.

Für wohliges Sättigungsgefühl sorgen neben Champignon- und Würstchenstand knusprige Pizza aus dem Holzofen, das Restaurant "Wald & Wiese" sowie die Suppenküche, zwei Cafés, das Waffelstübchen des Berufskollegs und das Vollwertcafé des Waldorfkindergartens. Im Musikcafé sorgen unsere SchülerInnen und Schuleltern durch musikalische Appetithäppchen für Hörgenuss.

Gut erhaltene Kleidung und Spielzeug bietet der Trödelmarkt. Bücher und Adventskalender der anthroposophisch orientierten Bonner Buchhandlung Am Paulusplatz findet man in der Bücherstube. Einblick in die Arbeit der Waldorfpädagogik vermittelt die Ausstellung von Schülerarbeiten im Werkstattgebäude.

Im Untergeschoß werden Fotos aus mehr als 30 Jahren Schulgeschichte ausgestellt und verschiedene Filme rund um die Schule gezeigt. Informationsmöglichkeiten über das Angebot von Waldorfschule und Berufskolleg erhält man am Infostand im Foyer.

 

Wo?
Freie Waldorfschule Haan-Gruiten
Prälat-Marschall-Str. 34
42781 Haan

Bitte nutzen Sie die Parkplätze am Waldorfkindergarten und am Bürgerhaus Gruiten. Die Prälat-Marschall-Straße und die Nebenstraßen sind während des Martinimarktes für den Verkehr gesperrt.

 

WOW-Day 2017

In über 30 Ländern fand der WOW-Day im vergangenen Jahr statt. Insgesamt 169 Waldorfschulen organisierten außergewöhnliche Spendensammelaktionen und setzten damit ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Über 360.000 Euro Spenden sind durch die Aktionen zusammengekommen.

Wir waren dabei und werden wieder dabei sein: Die Schüler der Klassen 4 – 12 haben am Mittwoch, den 11.10.2017 unterrichtsfrei, um Spenden mit ihrer Arbeit zu sammeln.

Dabei benötigen wir Ihre Mithilfe, liebe Eltern. Unterstützen Sie ihr Kind dabei, eine Tätigkeit zu finden, bei der es Spenden sammeln kann. Vielleicht gibt es eine Aufgabe bei Ihnen zu Hause, bei Freunden, Nachbarn oder Verwandten. Haushalts-, Hof- und Gartenarbeiten bieten sich an, aber auch Tätigkeiten in landwirtschaftlichen Betrieben, Gärtnereien oder  Pflanzencentern sind möglich. Umliegende Geschäfte, Betriebe, Firmen kommen in Frage oder gibt es vielleicht Möglichkeiten, dass Schüler bei Ihrer Arbeitsstelle oder bei Bekannten tätig werden können?

Andere Ideen sind, dass Sie mit Ihrem Kind oder in einer Gruppe Aktionen planen, zum Beispiel einen Sponsorenlauf, Verkaufsaktionen, Straßenmusik oder ….

Und vielleicht haben Sie eine Arbeit, die erledigt werden muss, aber ihr eigenes Kind ist noch zu jung? Die Oberstufenschüler freuen sich über Arbeitsangebote. Schicken Sie diese bitte per Email an mich, ich leite sie dann an die Oberstufenklassen weiter: a.behr.fischer(at)gmail.com

Mit dem nächsten Freitagsbrief erhalten Sie eine Information über den WOW Day für den „Arbeitgeber“, sowie die Arbeits- und Spendenbescheinigung. Die Schüler sind bei ihrer WOW Day Tätigkeit über die Schule versichert.

Die Klassen 1- 3 und 13 haben an diesem Tag regulären Unterricht, die OGS und das Wartestübchen sind wie gewohnt geöffnet. 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!!

 

Segelwoche der 5. Klasse

An unserer Schule startet die 5. Klasse direkt nach den Sommerferien mit einer Segelwoche am Unterbacher See. So auch dieses Jahr bei strahlendem Sonnenschein - gefühlt gingen die Ferien zunächst weiter.

Mast, Baum, Spriet, Schot, Schwert- und Ruderlage wurden nach und nach vertraute Begriffe. Die Segellehrer erklärten den Aufbau der Segeljolle, verschiedene Seemannsknoten und wie der Wind allein das Boot fortbewegt. Das spürten die Kinder dann deutlich in der Wochenmitte: Ein frischer Wind wehte und brachte so manches Boot samt Besatzung zum Kentern. Rasch abgetrocknet, die Wechselsachen angezogen und mutig wieder aufs Boot geklettert.

Die 5. Klasse hat viel gelernt: Die Kinder saßen sprichwörtlich "gemeinsam in einem Boot", fanden nach einem nasskalten Schrecken den eigenen Mut wieder und bestanden am Ende der Woche die kleine Segelprüfung mit dem "Opti-Schein". Herzlichen Glückwunsch und "Mast- und Schotbruch" liebe Klasse 5!

Einschulung 2017

Am Montag, den 04.09.2017 wurden unsere neuen Erstklässler an einem warmen Sommertag mit einer wunderbaren Feier in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Die farbenfrohen Gladiolen und die strahlenden Sonnenblumen erzeugten zusammen mit den Klängen von Bartóks Kinderszenen, gespielt von Yuko Kasahara, eine wunderbar entspannte Eingangsstimmung.

Die Klassenlehrerin, Katharina Wilkmann, begrüßte ihre erste 1. Klasse, die Eltern und die Schulgemeinschaft souverän und liebevoll. So durfte jedes Kind eine Schwanenfeder an einem goldenen Band aus ihrem Wundersäckchen ziehen. Dann erzählte sie den ersten Teil des Märchens Die Sechs Schwäne.
Später sang die Klasse 2 für die neuen Erstklässler das Lied Auf der Erde steh ich gern und die Klasse 9 sprach den Schulanfangsspruch Das Schöne bewundern…


Tafelbild Klasse 1: Die Sechs Schwäne

Nach diesem ersten Teil zusammen mit Eltern und Kindern führten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ihre Patenkinder durch das Blumentor in den Klassenraum, mit der Klassenlehrerin voran und Frau Masa als Klassenhelferin am Schluss. Die Eltern und die vielen Gäste begleiteten den Auszug mit den Klängen des Liedes: Jeden Morgen geht die Sonne auf… Für die Kinder folgte dann ihre spannende erste Unterrichtsstunde.

Draußen tummelten sich Eltern und Gäste auf dem gesamten Schulgelände in verschiedensten Gruppierungen und genossen Sonne und Wärme und natürlich das leckere 2. Frühstück, von den Eltern der Klasse 2 aufs Vortrefflichste vorbereitet.

Um 10.30 Uhr kam die Klasse aus dem Foyer, stellte sich für ein erstes Klassenfoto auf, auch von der Presse festgehalten, um dann erwartungsvoll zu den Eltern mit den Schultüten zu laufen. Dann trafen sich die Kinderschar und die Eltern an der Treppe zur Mehrzweckhalle. Hier konnte jeder nach Herzenslust fotografieren.

Viele Eltern schauten sich noch den Klassenraum der Klasse 1 an, in dem Frau Wilkmann gerne Auskunft gab.

Die Einschulungsfeier war für alle ein großes Ereignis und ein wunderschönes Fest! Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

Beginnen wir das Schuljahr mit einem Rückblick

Was hat sich in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 in der Schule getan?

Januar:
Kurz vor Weihnachten versagt die Heizungsanlage in der Mehrzweckhalle und macht nach einem erfolglosen Reparaturversuch den Einbau einer neuen Heizung erforderlich.

Wir begrüßen die Bürgermeisterin der Stadt Haan, Frau Dr. Warnecke in der Schule. Sie kommt in Begleitung der 1. Beigeordneten und Kämmerin, Frau Formella und der Leiterin vom Schuldezernat, Frau Schmidt. Nach einer Schulbesichtigung geht es um verschiedene Themen rund um die Schule, so z.B. die Übernahme des Schulbeitrags für neu zugewanderte Kinder, die problematische Bring- und Abholsituation auf der Prälat-Marschall-Straße, eine Querungshilfe für die Parkstraße,  Fragen zum Schulanschluss für ein „schnelles Internet“ , u.a.

Die kleine Arbeitsgruppe zum Relaunch der Schul-Homepage nimmt ihre Arbeit auf.

Februar:
Es gibt neue Schulmöbel: Klasse 12, der Religionsraum der Christengemeinschaft und der Kippelraum (so genannt wegen der beweglichen, eben „kippeligen“ Stühle) werden mit neuen Tischen und Stühlen ausgestattet.
Zusammengesetzt aus Vorstand, Geschäftsführung und Hausmeisterei bildet sich eine Arbeitsgruppe, die verschiede Varianten zum geplanten Austausch der Fenster vom Hauptgebäude untersucht und auf Tauglichkeit abklopft.

März:
Die Verwaltung bekommt neue Türen. Nach 50 Jahren (plus x) ist es endlich soweit: Unsere Eschenholztüren sehen nicht nur schön aus, sie schließen auch…

Der neue Musikprobenraum im Untergeschoss der Mehrzweckhalle nimmt Gestalt an: Nach dem neuen Linoleumboden und dem Einbau einer Schallschutztür bekommt die ehemalige Abstellkammer nun eine nach akustischen Berechnungen passende Akustikdecke.

Licht auf dem Weg von der Schule zum Parkplatz Parkstraße - schon länger gewünscht, recht aufwendig in der Umsetzung, da neue Erdkabel verlegt werden müssen - erhellt nun den bislang dunklen Weg. Die Pfützenbildung an der tiefsten Stelle des Weges wird durch eine Veränderung des Sickergrabens und eine Pflasterung des Weges beseitigt. (Liebe Eltern: Nun steht nichts mehr im Weg, den Schulparkplatz zu nutzen und so die morgendliche Bringsituation vor der Schule zu entzerren.)

April:
Savety first: Die Notfallbeleuchtung in allen Schulgebäuden wird nachgebessert und teilweise sogar komplett erneuert.

Facebook-Seite der Schule: Die seit Jahren von Unbekannten betriebene Facebook-Seite der Schule wird nach einigen Recherchen und Hürden von der Schule übernommen und aktualisiert.

Die Bestuhlung in der Mehrzweckhalle wird ergänzt: 40 neue Stühle sorgen dafür, dass alle Zuschauer*innen beim 8.-Klass-Spiel einen Sitzplatz finden.
Die Flure im Obergeschoss, Treppenhaus, im Erdgeschoss vor Klassen 10 und 11 und Untergeschoss erhalten einen frischen, warmgelben Anstrich.

Mai:
Im Rahmen des vom BMU geförderten Leuchtenprojekts werden die Musikräume unter der Mehrzweckhalle mit LED-Leuchten ausgestattet, die mittels Präsenzmeldern gesteuert werden.

Ertönt nach Schulschluss laut 1-live-Musik auf dem Schulhof, so ist das kein Schülerstreich, sondern der Testlauf der neuen Pausengong- / Notfallalarmierungsanlage.

Wir starten das Projekt „gewachste Böden“: Nachdem der Parkettboden in Klasse 1 abgeschliffen ist, wird er nicht wie bisher lackiert, sondern mit einem ökologischen Mittel (Karnaubawachs) behandelt. Im Sommer wollen wir beurteilen, ob langfristig die Umstellung aller Parkettböden auf gewachste Oberflächen möglich ist.

Juni:
Bühnensicherheit: Die Seilwinde auf der Bühne in der Mehrzweckhalle wird ersetzt.

Der auf der Mitgliederversammlung im Mai neu gewählte Vorstand trifft sich zu einer Klausurtagung. Es geht darum, eine gute Basis für die gemeinsame Arbeit zu finden, aber auch um Strukturfragen und zukünftige Arbeitsschwerpunkte.

Juli:
Mit dem Sommer kommt unser wunderbares, sommerliches Jubiläums-Schulfest. Außer vielen ehemaligen und aktuellen Schulfamilien dürfen wir Vertreter der Gruitener Vereine, Haaner Lokalpolitiker, unsere Bürgermeisterin Frau Dr. Warnecke in Begleitung ihrer Kinder und unsere Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bundestagspräsidentin Frau Michaela Noll begrüßen. Mit beiden kommen wir in einen intensiven Austausch und erleben ein bemerkenswertes Interesse an der Entwicklung unserer Schule.

Im Handarbeitsraum im Erdgeschoss wird mit Schuljahresbeginn das Handarbeiten in einer angenehmen Raumakustik möglich sein. Als einer der letzten Räume ohne Akustikmaßnahmen verfügt er nun über eine Akustikdecke, die den Nachhall deutlich senkt.

 

Termine

26.11.2017, 17 Uhr
Verstorbenengedenken
29.11.2017, 19.30 Uhr
Infoabend Berufskolleg
30.11.2017, 19.30 Uhr
Berichtsabend Sozialpraktikum für Schüler und Eltern der Klassen 10 + 11
30.11.2017, 20 Uhr
Forum zum Pilotprojekt 15/3
01.12.2017, 12.15 - 18 Uhr
Elternsprechtag Oberstufe
16.12.2017, 16 Uhr
Winterliche Harfenklänge mit Tom Daun
21.12.2017, 20 Uhr
Oberuferer Weihnachtsspiele
26./27.01.2018
2. Orientierungs-Wochenende für die Einschulung 2018/19
Alle Termine im Überblick