Was uns im Zirkus festlich stimmt, ist der Ernst seiner Spielfreude.
Da wird die ernste, die harte Arbeit zum gelösten und erlösenden,
zum festlichen Spiel.
C. Zuckmayer

Der Zirkus „Kunterbunt“ an unserer Schule findet an einem Nachmittag in der Woche als Arbeitsgemeinschaft für 1 ½ Stunden statt.
Das Angebot gilt in erster Linie für die Kinder der 3. und 4. Klasse und ist für die Zukunft noch variabel und ausbaufähig.
So könnte es für das nächste Jahr z.B. als klassenübergreifendes Projekt laufen und in einer Darbietung für unser Jubiläum enden.
Hier geht es weder um Wettkampf noch um Konkurrenz, sondern jeder wird dazu angehalten Geduld und Disziplin aufzubringen.
Beim Zirkusspielen lassen sich viele wichtige Erziehungsziele scheinbar mühelos erreichen. Da die Kinder sich freiwillig und mit Freude in diese Welt begeben, entwickeln sie Phantasiekräfte, die sie wiederum zu erstaunlichen Anstrengungen motivieren.
Qualitäten wie Durchhaltekraft, Konzentrations- und Koordinationsvermögen sind Voraussetzungen für die Zirkuskunst. Die Überwindung von Ängsten wird geübt. Misslingen und Erfolg – beides muss bewältigt werden. Man muss „seinen Mann“ stehen und das fördert Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen und stärkt somit die Persönlichkeit.