Technik verstehen. Umwelt verantwortlich gestalten.

Wie gehen wir mit unserer Umwelt um?

  • Ist sie für uns eine Ressource, die wir möglichst ganz ausschöpfen wollen?
  • Ist sie unser Lebensraum, mit dem wir lebendig und untrennbar verbunden sind?
  • Ist Technik die Ursache der ökologischen Probleme und damit die Wurzel des Übels?
  • Ist Technik – richtig verstanden – der einzige Weg zur Lösung unserer Probleme?

Technik und Naturwissenschaften sind an sich weder ein Segen noch ein Fluch, sondern eine Realität, in der wir leben. Eine Realität, die sich dauernd und immer schneller verändert und dabei immer größere Teile unserer Lebenserfahrung umfasst. Technik und Naturwissenschaften sind dabei weniger Erfahrungen, die wir machen, als die Mittel (die Medien), durch die wir die Welt erleben. Sie sind ein Zugang zur Welt, und zwar einer, bei dem man leicht vergisst, dass es auch noch andere Zugänge gibt. Was wir als wichtig erleben, wird durch diesen Zugang mit bestimmt. Die Wahrheit, die sich uns im technisch - naturwissenschaftlichen Zugang zur Welt zeigt, ist nicht die einzige Wahrheit. Andere Zugänge – das künstlerische Erleben, die Erfahrung von Gemeinschaft - entfalten andere Wahrheiten, wichtige, notwendige Wahrheiten.

Technik und Naturwissenschaften aus einem solchen ganzheitlicheren Erfahrungsumfeld mit unseren Schülern zu entdecken und erforschen, dieses Ziel hat sich das Berufskolleg gesetzt. Die Ergänzung des naturwissenschaftlich-mathematischen Unterrichts durch künstlerische und soziale Inhalte ist daher kein schmückendes Beiwerk, sondern ein zentraler Teil unseres Konzepts von Bildung. Diese Vielfalt ist gesünder für diejenigen, die Technik und Naturwissenschaften betreiben, und sie ist letztlich gesünder für unsere lebende Umgebung. Technik verantwortlich zu verwenden heißt Menschen und Umwelt zu schützen. Nicht das Mögliche sollte unser Ziel sein, sondern das Wünschenswerte. Nicht Betäubung durch das Habenwollen und den unbegrenzten Konsum, sondern das wache Wahrnehmen der eigentlichen Bedürfnisse. Sich selbst entwickeln und lernen - das könnte eines dieser Grundbedürfnisse sein.

Termine

04. 02. um 19:30 Uhr und 05.02. um 18:00 Uhr
Jerry ist tot! Die „Spielwütigen“ spielen wieder!
10.02.2012
Monatsfeier

Aktuelle Neuigkeiten

19.01.2012

Dank und Infos vom TSV-Gruiten

13.01.2012

Energieverbrauch der Schule

02.12.2011

Waldorflehrerausbildung in Stuttgart - Presseinformation

Urteil des Verwaltungsgerichtshofs bekräftigt universitären Standard der Ausbildung von Waldorflehrern an der Freien Hochschule Stuttgart Stuttgart.

Gemeinsames Institut für Fachdidaktik gegründet

Kasseler Lehrerseminar und Alanus Hochschule bauen Zusammenarbeit aus

Zeitschrift Erziehungskunst

Waldorfpädagogik heute

Waldorflehrer werden - Bildung fürs Leben

Stuttgarter Erklärung

Waldorfschulen gegen Diskriminierung

"Guten Morgen, liebe Kinder"

Filmische Langzeitdokumentation über Waldorfschüler