10.02.12
Wie immer zu Beginn des Jahres haben wir im ER zurückgeschaut auf die Arbeit im letzten Jahr.
Viel Arbeit haben wir ja aus dem ER ausgelagert, in Arbeitskreise hinein, in denen andere Eltern und Lehrer mit Elternratsvertretern zusammen aktiv sind. So z.B. die Vorbereitung der 14. Klasse, der Vortragsreihe für Eltern zu waldorfpädagogischen Themen, die SAMMEL-MIT-Aktion, der Arbeitskreis Schulstruktur und auch im AK Ganztag und dem Gartenkreis arbeiten Elternratsvertreter mit.
Ein großer Bestandteil unserer Sitzungen besteht darin, dass uns aus den Arbeitskreisen, den Gremien und Konferenzen, sowie vom Landes- und Bundeselternrat berichtet wird, damit wir die Elternschaft an den Elternabenden über wichtige Entwicklungen informieren können. Auch Klassenberichte über besondere Aktivitäten gehören zu unseren Inhalten.
Im Herbst hatten wir ein gemeinsames Treffen mit dem Festkreis, in dem wir den letzten Martinimarkt angeschaut und erste Überlegungen für den nächsten Martinimarkt angestellt haben, insbesondere wie Eltern wieder mehr motiviert werden können, sich in der Schule und für die Schule zu engagieren.
Zum Abschluss des Jahres haben wir einen Vortrag von Gerald Hüther auf DVD angeschaut, in dem er in einer Schule in Berlin vor Eltern spricht und ihnen aus gehirnphysiologischer Sicht erklärt, warum „Einladen, Ermutigen und Inspirieren“ die wichtigsten Grundlagen für erfolgreiches Lernen sind. Es gab sehr interessante Aspekte, die für das Lernen in der Schule und zu Hause eine Bereicherung sein können. Wir überlegen, diese DVD eventuell in der „14. Klasse“, der Vortragsreihe für Eltern, zu zeigen.
Zurzeit arbeiten wir daran, Informationen für die Klassenmappen der Mittelstufe zusammenzustellen über mögliche „Arbeitsstellen“ für den jährlich stattfindenden WOW-Day. Wir möchten die Erfahrungen bei der Stellensuche den anderen Familien zugänglich machen und damit den Schülern und Eltern die Suche nach geeigneten Arbeitsmöglichkeiten erleichtern.
Im Januar lief die Mandatszeit für die drei Mitglieder des Elternrats-Vorbereitungskreis ab und alle drei (Andrea Behr-Fischer, Renate Hunstock, Anke Nordick) stellten sich aus verschiedenen persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Somit gibt es zurzeit eine „Vorbereitungskreis-lose“ Zeit. Es gibt allerdings Interessentinnen, die bereit sind, sich in die Arbeit einzuarbeiten und eventuell auch bald wählen zu lassen. Sobald diese feststehen, werden wir Sie informieren.
Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr haben wir auch einen Blick nach vorne geworfen:
Die Bundeselternratstagung (BERT) im Februar 2013 wird bei uns in der Freien Waldorfschule Haan stattfinden. Dazu gibt es ab März genauere Informationen für Sie.
Sollten Sie noch Fragen haben oder Themenwünsche und Anregungen, so dürfen Sie uns gerne ansprechen.
Mit herzlichen Grüßen Andrea Behr-Fischer
19.01.2012
Liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrer,
vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Der TSV Gruiten erhielt aus dem Erlös des Martinimarktes 2011 die großzügige Spende von 1.000,00 Euro für das Projekt „Sanierung des Gruitener Sportplatzes“. Über Ihre Hilfe und Solidarität zu dem Vorhaben haben wir uns sehr gefreut.
Die von uns gewünschte Planung sieht einen Kunstrasenplatz mit den Maßen 100 m x 68 m und eine 400 m Rundlaufbahn vor. Es sollen vier nebeneinander liegende 100 m Bahnen angelegt werden und hinter den Laufbahnen soll eine Weitsprunggrube entstehen. Weiterhin ist ein Kugelstoßring geplant. Somit ist die Planung der sanierten Sportanlage so ausgelegt, dass sowohl Fußballspiele, als auch Bundesjugendspiele durchgeführt werden können und das Sportabzeichen abgenommen werden kann.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und natürlich viel Spaß bei Sport und Spiel.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Jürgen Boes, 1. Vorsitzender TSV Gruiten

13.01.2012
Vor zwei Jahren, im Januar 2010, begannen wir mit der energetischen Sanierung des Altbaus: Das Mauerwerk wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem isoliert und anschließend die Uraltfenster gegen moderne, dreifach verglaste Fenster ausgetauscht.
Seitdem wurde immer wieder die Frage nach der Entwicklung der Energiekosten, die bis dahin deutlich über dem Durchschnittswert von Schulgebäuden lagen, gestellt.
Nun liegt die Abrechnung über den Gasverbrauch vor und sie gibt Anlass zur Freude:
Trotz des strengen und langen Winters 2010/2011lag der Gasverbrauch der Schule um zirka 22 % unter dem des Vorjahres.
Besonders eindrucksvoll, wenn man bedenkt, dass die Einsparung allein im Altbaubereich erfolgte, der jedoch nur etwa ein Fünftel der Gesamtfläche der Schule ausmacht. Katrin Driesen-Glittenberg
Unsere Schule muss im Laufe eines Jahres viele technische Einrichtungen überprüfen lassen. Das fängt bei den Elektrogeräten an, geht über den Aufzug und die Tore in der Mehrzweckhalle bis hin zu hygienischen Überprüfungen. Nachdem schon im Oktober die Küche eine Überraschungskontrolle mit viel Lob und nur geringen Beanstandungen (abgeblätterte Farbe, angemackte Kacheln u.ä.) hinter sich gebracht hat, stand nun die jährliche mikrobiologische Überprüfung des Wassers an. Hierbei wird besonders auf das Auftreten von Legionellen geachtet. Keine einzige ist in den untersuchten Duschen in den Umkleiden und der Küche vorhanden. Auch alle anderen untersuchten Zapfstellen waren einwandfrei. Darüber freuen wir uns. Es ist ein deutliches Zeichen für die sorgfältige und verantwortungsvolle Arbeit unserer Reinigungskräfte und Küchenmitarbeiterinnen. Andreas R. Müller
18.11.11
Liebe Eltern,
im ersten Freitagsbrief (dem Mittwochsbrief vom 07.09.2011) wurde bereits berichtet, dass unsere Schule an dem vom Bund der Freien Waldorfschulen entwickelten Modellprojekt zur Qualitätsentwicklung teilnimmt. Es ist heute üblich, dass Betriebe und gemeinnützige Einrichtungen sich einem Verfahren zur Qualitätssicherung unterziehen. Auch Waldorfschulen tun das und streben in Bezug auf Qualitätssicherung im Unterricht ein eigenes, für unsere besonderen Anforderungen geeignetes Verfahren an. Dieses Verfahren wird seit einigen Jahren vom Bund der Freien Waldorfschulen unter wissenschaftlicher Begleitung durch Frau Dr. Heinritz von der Alanus-Hochschule entwickelt. Das erste Projekt startete 2008 an drei Waldorfschulen und ging über zwei Jahre mit gutem Erfolg. Nun haben einige Waldorfschulen 2011 die 2. Projektphase begonnen, unter anderem die Freie Waldorfschule Haan-Gruiten.
Konkret heißt das, wir Lehrer besuchen uns gegenseitig im Unterricht, üben uns durch die Intervisionsarbeit in gegenseitiger pädagogischer Beratung und lassen uns auch von externen Mentoren anhospitieren und beraten. 28 Kolleginnen und Kollegen nehmen an dem Projekt teil.
Wie bereits berichtet, fand zu Beginn des Schuljahres eine mehrtägige Einführung in die Intervisionsarbeit für die am Projekt teilnehmenden Lehrer statt.
Die Intervision ist eine Arbeit in Gruppen von 4-6 Lehrern, die regelmäßig alle zwei Wochen für eine Stunde in gleicher Besetzung miteinander arbeiten. Bis jetzt hat diese Arbeit 4-mal stattgefunden und die teilnehmenden Lehrer erleben diese intensive kollegiale Beratungsarbeit als außerordentlich bereichernd für die pädagogische Arbeit und für das Klima untereinander.
Über die Intervisionsarbeit werden wir später ausführlicher berichten, wenn wir noch mehr Erfahrungen gesammelt haben, denn das ganze Projekt läuft ja über zwei Jahre.
Nun geht es um die nächste Woche, in der die erste von 4 externen Hospitationen stattfinden wird:
Am Mittwoch, den 23.11. und am Donnerstag, den 24.11. finden Unterrichtsbesuche im Zeitraum von 8.15 Uhr – 13.50 Uhr bei insgesamt 16 Lehrern durch 4 externe Mentoren (erfahrene und für diese Arbeit speziell ausgebildete Waldorflehrer) bei uns statt. Nach jedem Unterrichtsbesuch gibt es ein ausführliches Nachgespräch von ca. 1,5 Stunden. Für die Nachgespräche müssen die Lehrer vom Unterricht freigestellt werden, so dass es an diesen Tagen auch Vertretungen geben wird.
Für einige Klassen haben wir geringfügige Änderungen im Stundenplan vorgenommen, die mit den jeweiligen Klassen besprochen werden, so dass die Schüler darauf vorbereitet sind.
Wir werden Ihnen im Laufe der nächsten beiden Jahre regelmäßig von dem Stand unserer Arbeit berichten, so dass Sie die Möglichkeit haben, in einem gewissen Rahmen in unsere kollegiale Arbeit hineinzuschauen.
Liebe Eltern,
wie Sie dem Freitagsbrief vom 11.11. entnehmen konnten, wird ein Teil der Martinimarkt-Einnahmen genau wie im letzten Jahr zur Umgestaltung des Pausenhofs genutzt werden. Zu Recht werden Sie jetzt vielleicht denken, dass davon ja noch nicht so viel zu sehen ist. Das liegt daran, dass wir uns noch in einer gründlichen Planungsphase befinden, die noch nicht ihren Abschluss gefunden hat.
„Wir“ sind eine Arbeitsgruppe von neun Personen aus der Eltern- und Lehrerschaft sowie der Geschäftsführung, die sich seit einem Jahr trifft, um einen Gestaltungsplan für den gesamten Schulhof – dazu gehört auch der Einfahrtsbereich zum Schulgelände und die Cafeteria-Erweiterung – zu erstellen. In unserer Vorstellung soll das Gesamte in einzelne Module aufgeteilt werden, sodass es möglich sein wird, je nach Finanzlage der Schule, aber auch Einsatzkraft und Engagement der Eltern nach und nach einzelne Module umzusetzen.
Bevor wir mit der Umsetzung beginnen, werden wir Ihnen unseren Plan selbstverständlich vorstellen und entstehende Fragen gerne beantworten. Falls Sie sich angesprochen fühlen und sich noch in der Planungsphase engagieren möchten, sind Sie herzlich eingeladen. Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch, 23.11. um 18.30 Uhr in der OGS statt. Wenn Sie sich über den Stand der Planung informieren möchten, können Sie mich gerne dazu anrufen.
Die nächsten Termine zum Gespräch und Austausch mit den Vertrauenspersonen zum Thema Sexuelle Gewalt / Missbrauch finden am Montag, 21. November 2011, und am Montag, 12. Dezember 2011, jeweils in der Zeit von 9.00 – 11.00 Uhr in der OGS „Pusteblume“ statt.
Pressemitteilung
Kasseler Lehrerseminar und Alanus Hochschule bauen Zusammenarbeit aus
Bereits seit 2008 arbeitet die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn mit dem Kasseler Lehrerseminar für Waldorfpädagogik und der Pädagogischen Forschungsstelle Kassel in gemeinsamen fachdidaktischen Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten erfolgreich zusammen. Mit der Gründung des Instituts für Fachdidaktik in Kassel bekommt diese bewährte Kooperation einen organisatorischen Rahmen, der die Synergien der letzten drei Jahren noch verstärken wird. Das Institut für Fachdidaktik unter der akademischen Leitung von Wilfried Sommer bildet mit dem Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule einen engen akademischen Verbund, bleibt als „An-Institut“ aber rechtlich und wirtschaftlich unabhängig.
Fachdidaktik als Basis von Schule und Unterricht
Die Fachdidaktik ist von ebenso großer Bedeutung für den Unterricht wie der Fachinhalt selbst. Sie schlägt den Bogen zu den Bildungsprozessen in Schule und Unterricht und ist für das Denken, Wissen und Handeln von Lehrerinnen und Lehrern in allen Unterrichtsfächern essentiell.
Gemeinsamer Diskurs als Arbeitsgrundlage
Im neu gegründeten Institut für Fachdidaktik wird die fachdidaktische Forschung in den Fächern Deutsch, Geschichte, Biologie, Physik und Mathematik zusammengeführt. „Der Diskurs ist die Arbeitsgrundlage des Instituts für Fachdidaktik“, betont Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule. Dort würden zukünftig klassische und waldorfpädagogische Ansätze weiterentwickelt, beispielsweise für die phänomenologischen Unterrichtskonzepte in den Naturwissenschaften. Geplant ist auch die Herausgabe fächerübergreifende Publikationen, insbesondere für die Lehrerbildung.
Mit dem 4. Oktober 2011 nimmt das Institut seine Arbeit auf. Bereits geplante Veranstaltungen sind am 16. März 2012 ein Symposion zu den didaktischen und fachdidaktischen Positionen der Waldorfpädagogik in Alfter und die Internationale Fortbildungswoche für Oberstufenlehrer vom 30. März bis 5. April 2012 in Kassel.
Ausführliche Informationen zum Institut für Fachdidaktik erhalten Sie hier:
Prof. Dr. Wilfried Sommer; Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel, www.lehrerseminar-forschung.de
oder
Prof. Dr. Jost Schieren, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. www.alanus.edu
Liebe Schülerinnen und Schüler,
„Das will ich nochmal üben!“ - Vielleicht haben Sie gelegentlich in Mathe, Deutsch oder Englisch solche Gedanken. Wir bieten Ihnen jetzt die Möglichkeit, in kleinem Kreis kleine Einheiten des Unterrichtsstoffes zu wiederholen. Es gibt Übungsblätter in Mathematik, Grammatikthemen oder Übungseinheiten zum Texte Schreiben in Englisch und Übmaterialien für Deutsch. Jede Lerneinheit wird mit einem kleinen Vertrag für Lehrer- und Schülerseite verbindlich festgelegt und soll in vier bis sechs Wochen durchgearbeitet sein.
Die Lernwerkstatt öffnet ihre Türen dienstags nach 15:10 Uhr für 1½ Stunden mit Frau v. Häring und mittwochs nach 15:10 Uhr oder nach Absprache mit Frau Herrmann ebenfalls für 90 Minuten. Wann geht’s los? Nach der Projektwoche, also am 15. Februar. Sprechen Sie uns an. K. Herrmann und J. v. Häring